‚Click-Clack the rattlebag‘ von Neil Gaiman

Titel: ‚Click-Clack the Rattlebag‘

Autor: Neil Gaiman

Sprache: Englisch

Sprecher: Neil Gaiman

Länge: 12 min

Format: Hörbuch-Download von audible.de kostenlos bis 31.10.2012 im Rahmen einer Spendenaktion!

Über die kostenlose Spenden-Downloadaktion:

Eine kleine, feine Halloweenaktion haben sich Neil Gaiman und Audible da zusammen ausgedacht. Und ich finde sie so gut für alle Beteiligten, dass ich hier ganz freiwillig dafür die Werbetrommel rühre. Bis zum 31.10.’12 kann man CLICK-CLACK nämlich (weltweit!) kostenlos bei Audible runterladen, und je mehr Downloads, desto mehr Geld spendet Audible über DonorsChoose.org für wohltätige Zwecke im Bereich Bildung.

Nähere Infos dazu hier

Zur Hör-Geschichte:

Zum tatsächlichen Inhalt der Geschichte schweige ich. Aus Gründen.

In 12 kurzen Minuten inkl. eines ‚Vorwortes‘ von Neil Gaiman erzählt der Autor selbst eine clevere kleine Gruselgeschichte, die wunderbar zu Halloween und der düster-umwindeten Zeit um Allerheiligen passt. Kurz, scheinbar simpel geht es nett und atmosphärisch zu, und man glaubt schon, das Ganze wäre auch etwas für Grundschulkinder.

Bis die Geschichte dann am Schluss eine unerwartete Wendung nimmt und sich einem plötzlich die Nackenhaare aufstellen…

Toll gesprochen von Neil Gaiman, der ebensogut als reiner Hörbuchsprecher anheuern kann, falls das mit dem Schreiben mal nicht mehr klappt. 😉 Seine dunkle Stimme, das schöne Englisch und die deutliche Aussprache komplettieren die Gruselatmosphäre und sorgen für problemloses Hörverständnis.

Bestens auch für Hörer geeignet, die ihr Englisch mal testen wollen, bevor sie sich an ein ganzes Hörbuch wagen!

Wer sich diese kleine Halloween-Süßigkeit schnappen möchte, kann das bis zum 31. hier tun: ‚Click-Clack the Rattlebag‘

Und dann freut sich Neil Gaiman, der unter @neilhimself fleißig twittert, über eine Rückmeldung unter dem Hashtag #ScareUs

Fröhliches Gruseln!

Rezension: ‚Wings. Der mysteriöse Mr. Spines‘ von Jason Lethcoe

Titel: ‚Wings. Der mysteriöse Mr. Spines

(Originaltitel: Wings #1 The Mysterious Mr. Spines)

Autor: Jason Lethcoe

Sprache: Deutsch

(Originalsprache: Englisch)

Sprecher: Jens Wawrczeck

Format: Hörbuch-Download von audible.de für €9,95 im Flexi-Abo

Länge: 3 Std 29 min (ungekürzt)

Hörprobe

Inhaltsangabe (audible):

Edward ist alles andere als der klassische Heldentyp: Er stottert, geht auf eine Schule für schwer erziehbare Jugendliche und baut am liebsten Kartenhäuser. Dann ist da auch noch diese merkwürdige Stelle auf seinem Rücken, die juckt und juckt – bis ihm eines Tages schwarze Flügel wachsen! Von einem Tag auf den anderen ist nichts mehr so, wie es war. Mit dem mysteriösen Mr. Spines reist er in die Welt nach dem Tod, die von dem finsteren Schakal beherrscht wird. Ob Edward tatsächlich der Sohn eines gefallenen Engels und damit der prophezeite Erlöser ist?

Zum Hörbuch:

Wir brauchten mal wieder ein ‚Familien-Hörbuch‘ für unsere täglichen Hin-und-Her-Fahrten. Am besten eins, bei dem auch Mama (ich) nicht vor Langeweile am Steuer einschläft oder wahlweise genervt ins Lenkrad beisst. Die ‚Hörbuchbibel‚ empfahl WINGS, und – ach nee – gelesen wird es von unserem Herzbuben Jens Wawrczeck. Da konnte ja nicht mehr viel schiefgehen.

Ging es auch nicht.

Seit Harry Potter ist das mit ‚magischen‘ Büchern für Kinder und Jugendliche ja so eine Sache. Dann noch überall die Serien um Vampire oder sonstige Schattengestalten. Nicht leicht, noch eine nicht ausgewetzte Nische zu finden.

Jason Lethcoe also gibt uns Edward, den Engel. Oder vielmehr den Wächter. Oder gefallenen Wächter-Engel. Oder so. Das genau zu verstehen, ist nicht so leicht, aber zunächst einmal müssen Edward seine Flügel ja erst noch wachsen. Zunächst einmal treffen wir ihn also im frühen 20 Jahrhundert an einer grausigen Schule für minderintelligente Flegel. Und es juckt. Edward. Wir empfinden wachsendes Mitleid für den armen Kerl, der sich mit fürchterlichen Lehrern rumschlägt und dazu noch mit zunehmendem Juckreiz zwischen den Schulterblättern.

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Rezension: ‚Schokoladengeister‘ von Jael Henry

Titel: ‚Schokoladengeister‘

(Originaltitel: ‚The Kitchen Daughter‘)

Autorin: Jael Henry

Sprache: deutsch (Originalsprache: Englisch)

Format: Taschenbuch

Länge: 416 Seiten

Inhaltsangabe (amazon):

Ginny Selvaggios Leidenschaft ist das Kochen. Bei dem Duft von schmelzender Schokolade fühlt sich die junge Frau geborgen. Das Leben außerhalb ihrer heimeligen Küche hingegen macht ihr oft Angst, denn sie leidet an einer leichten Form des Autismus. Als ihre Eltern bei einem tragischen Unfall sterben, bricht Ginnys wohlbehütete Welt zusammen. Doch zugleich entdeckt sie, dass eine ganz besondere Begabung in ihr schlummert: Indem sie die Rezepte ihrer verstorbenen Liebsten nachkocht, kann sie deren Geister heraufbeschwören. Und dies bleibt nicht die einzige Magie: Im Schutz ihrer geliebten Küche lässt Ginny den jungen Witwer David in ihr Leben, mit dem sie bald eine zarte Freundschaft verbindet.

Zum Buch:

Manchmal reicht ein kurioser Buchtitel, um einen völlig unbekannten Roman von einer unbekannten Schriftstellerin, veröffentlicht in einem mir bis dato nicht geläufigen Verlag, aus der Buchhandlung spontan zu adoptieren. Dazu noch eine neugierig machende Themenmischung im Klappentext: Kochen, Asperger-Syndrom und Gespenster.

Ich werde nicht enttäuscht.

SCHOKOLADENGEISTER, der deutsche Titel, passt am Ende nicht so wirklich, aber der englische Originaltitel, THE KITCHEN DAUGHTER, trifft zu: Der Roman nimmt uns mit in Ginny’s ungewöhnliche Welt, und wir begleiten eine ungewöhnlichen junge Frau auf dem Weg in einen neuen Lebensabschnitt. Handlungsort ist dabei größtenteils Ginny’s Lieblingsort – eben die Küche, in der sie viel Zeit mit ihrer verstorbenen Mutter verbrachte.

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Rezension: ‚Schweigen ist Tod‘ von Peter Märkert

Titel: ‚Schweigen ist Tod‘

Autor: Peter Märkert

Sprache: Deutsch

Verlag: Universitätsverlag Dr. N. Brockmeyer

Format: Taschenbuch

Länge: 224 Seiten

Inhaltsangabe (amazon):

Der Leser wird Zeuge, wie Bewährungshelfer Windich in seinem Büro ermordet wird. Aber wer steckt dahinter? Die Mordkommission erhofft sich Hinweise von Mitarbeitern und Klienten. «Wir müssen sein Motiv verstehen», meint Hauptkommissar Kramer. Dagegen versucht der Täter jede Spur zu verwischen, die ihn belasten könnte und schreckt dabei auch vor einem weiteren Mord nicht zurück.

Zum Buch:

Der Beginn ist nicht unbedingt typisch: Aus Sicht des (nicht identifizierten) Mörders erleben wir, wie er seinem Opfer, dem Bewährungshelfer Windich, auflauert und ihn ersticht. Es ist eine geplante Tat, das wird anhand der Einblicke in die Überlegungen des Mörders ganz deutlich. Es geht um Rache, und wir bekommen ein paar diffuse Anhaltspunkte. Aber nichts ist klar, außer dass Windich am Ende sterbend auf dem Boden seines Büros liegt.

Dann wechselt die Perspektive. Erstaunlicherweise zu einem, den ich nicht erwartet hatte – Windich. Märkert dreht die Zeit ein wenig zurück, lässt uns teilhaben am letzten, offenbar typischen Arbeitstag des Bewährungshelfers. Wir lernen in den Gesprächen, die er führt, und aus seinen Gedankengängen einiges über ihn und seinen Job. Viel Frust schwingt da mit, viel Erfahrung, Reste von Idealismus und beginnende Kapitulation.

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Rezension: ‚ The Weird Sisters‘ von Eleanor Brown

Titel: ‚The Weird Sisters‘

(dt. Titel: ‚Die Shakespeare-Schwestern)

Autorin: Eleanor Brown

Sprache: Englisch

Format: eBook

Seitenzahl Printausgabe: 385

„Wyrd“ means fate. And we might argue that we are not fated to do anything, that we have chosen everything in our lives…

Inhaltsangabe (amazon):

Rosalind, Bianca und Cordelia: Die drei Schwestern, von ihrem exzentrischen Vater liebevoll nach Shakespeare-Figuren benannt, verbindet die Liebe zum Lesen. Darüber hinaus könnten sie jedoch unterschiedlicher nicht sein: Rose, die Vernünftige, die den Mann ihrer Träume gefunden hat, aber dem Abenteuer der großen Liebe nicht traut, Bean, die in New York ein Leben in Glanz und Glamour führt, und Cordy, das Nesthäkchen, das nicht erwachsen werden will und ziellos durch Amerika vagabundiert. Eines Sommers kehren Rose, Bean und Cordy nach Hause zurück, in die öde Kleinstadt im Mittleren Westen. Die anfängliche Freude über das Wiedersehen währt nur kurz, denn nicht nur das Temperament der Schwestern, auch deren unterschiedliche Lebensvorstellungen prallen aufeinander. Und als nach und nach die wohlgehüteten Probleme der jungen Frauen ans Tageslicht kommen, wird die familiäre Harmonie auf eine harte Probe gestellt.

Zum Buch:

Für einen Shakespeare-Groupie wie mich war es klar, dass dieses Buch gelesen werden musste. Lasst mich aber direkt eine Entwarnung geben: Man kann das Buch auch gut lesen, ohne jemals ein Werk des Barden gelesen oder auf der Bühne gesehen zu haben. Kennt man Shakespeare, bereiten einem die Parallelen zu dessen Figuren nur einfach zusätzlich Freude. Und – als Zwischenlösung – mal eben nachschlagen, was es mit den Namen der Schwestern auf sich hat, ist kein großer Aufwand und macht vielleicht sogar neugierig auf mehr.

Die Inhaltsangabe fasst es schon gut zusammen: Hier kommt ein Roman über drei sehr unterschiedliche Schwestern, die sich nach langer Zeit wieder sehen und miteinander arrangieren müssen. Dazu noch in Krisenzeiten: Nicht nur geht es um die kranke Mutter, sondern jede der drei steckt tief in eigenen Problemen. Erschwerend ist das Zusammenleben mit einem hoch intellektuellen Vater, der fast nur mit Shakespeare-Zitaten kommuniziert und in Büchern lebt, mit der Realität aber nicht sonderlich gut zu Fuß ist.

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Rezension: ‚Der Ursprung des Bösen‘ von Jean-Christophe Grangé

Titel: ‚Der Ursprung des Bösen‘

(frz. Originaltitel: ‚Le Passager‘)

Autor: Jean-Christophe Grangé

Sprache: Deutsch (Originalsprache: Französisch)

Sprecher: Dietmar Wunder

Format: Hörbuch-Download von audible.de für €9,95 im Flexi-Abo

Länge: 21 Std 21 min (ungekürzt)

Hörprobe

Inhaltsangabe (audible):

Mathias Freire leidet unter einer rätselhaften Krankheit. Sobald er in Stress gerät, fällt er in Ohnmacht. Und wenn er das Bewusstsein wiedererlangt, ist er ein anderer: Ein neues Ich hat sich formiert, mit einer neuen Vergangenheit, einem neuen Lebensschicksal. Währenddessen sucht die Polizei nach dem Täter einer Serie von Ritualmorden, die allesamt in der Nähe Freires verübt wurden, ohne dass man ihm etwas nachweisen kann. Und wenn nun doch er der Mörder ist? Auf sein Gedächtnis ist kein Verlass. Freire muss einen Weg finden, um seine Vergangenheit zu rekonstruieren. Doch die Suche nach seiner wahren Identität wird zu einem entsetzlichen Albtraum, aus dem es kein Entrinnen zu geben scheint.

Zum Hörbuch:

Am Anfang ist erst mal Stirnrunzeln angesagt. Habe ich mich ins falsche Buch verirrt? Oder hat der Klappentexter beim Verfassen der Inhaltsangabe Unfug fabriziert? Es ist nämlich nicht Mathias Freire, der zu Beginn des Buches ohne Gedächtnis herumläuft und in einen Mord verwickelt zu sein scheint, sondern jemand ganz anderes. Freire dagegen ist der Psychiater, der den armen Kerl zu behandeln versucht. Huch?

Ein Weilchen später richtet sich das aber gerade, und die Inhaltsangabe stimmt zunehmend mit der Handlung überein, so dass ich mich entspannen und anfangen kann, das Hörbuch zu genießen. (Hallo, Klappentexter – ein paar zusätzliche Zeilen zu Beginn der Zusammenfassung hätten dieser unnötigen Verwirrung leicht vorgebeugt!)

Erfreulicherweise folgt genau das, was ich mir erhofft hatte. Aufgeteilt auf zwei Handlungsstränge, die sich kurz kreuzen und am Ende zusammen finden, genieße ich eine ausgiebige Mord-Mystery-Psycho Geschichte nebst Verschwörungen, markanten Hauptdarstellern, Exkursen in Sachen Kunst und griechische Mythologie, und kann mich über ein packendes Finale sowie unerwartete Wendungen freuen.

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