Adventskalender: Buch #18

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Titel und Coverfoto suggerieren ein ungewöhnliches Liebespaar. Tatsächlich geht es in dem Roman des argentinisch-deutschen Autors auch genau darum – aber nicht so, wie erwartet: Das ‚Liebespaar‘ sind zwei Schwestern, die ihr Leben lang unzertrennlich durch Krisen, Glück und Hoffnung zusammenhalten. Ihr Weg führt von Deutschland nach Südamerika und nach New York. Zwei unterschiedliche, selbstbewusste Frauen, die sich von niemandem etwas sagen lassen und ganz ohne Männer ihr Leben leben.

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Adventskalender: Buch #17

Auweh, das wird hart.

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Ein täuschend leichtfüßiges Cover verbirgt hier wohl eine heftige Geschichte: Lucas Mutter wacht eines Tages nicht mehr auf, und er beschließt, niemandem davon zu erzählen. Der Klappentext benutzt Worte wie ‚herzzerreißend‘, ‚wunderbar‘, ‚tragikomisch‘. Ich habe genauso viel Sorge wie Lust, bald dahinterzukommen, wie Luca sich alleine durchschlägt. Besonders pikant: Der Roman ist durch seine Augen geschrieben. Und wer 10jährige kennt, weiß sowohl um deren Unverblümtheit als um ihre Sensibilität. Ich sage ja: Das wird hart.

Die Autorin stammt übrigens aus Italien. Ich liebe es, wie mein Adventskalender zu einer Landkarte wird!

Adventskalender: Buch #16

Nach Wien wollte ich schon immer einmal. Dieser Kaleidoskop-Roman wird mich dorthin mitnehmen:

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In einem Café lernen sich Marie und Jakob kennen, ganz klassisch, als sie einen Kaffee umstößt. Das scheint aber nur eine Geschichte von vielen in diesem Romandebüt zu sein. ‚Modern und märchenhaft‘, verkündet der Klappentext verheißungsvoll, verknüft Margarita Kinstner Schicksale und Geschichten von Einsamkeit, Sehnsucht und Liebe.

Da komme ich gerne mit.

Adventskalender: Buch #15

Der bisher erste und einzige ‚Wiederholungstäter‘ in meinem Adventskalender heißt Jonathan Franzen. Nachdem ich Anfang Dezember schon ‚Freiheit‘ auspacken durfte, kamen am 15.12. ‚Die Korrekturen‘ zum Vorschein:

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Thematisch reizen mich ‚Die Korrekturen‘ mehr als ‚Freiheit‘, und der Roman passt auch gut zu Weihnachten:

Nach fünfzig Ehejahren schart eine Amerikanerin ihre Familie für ein letztes Weihnachtsfest um sich. Aber wie das so ist mit der Vorstellung von Harmonie und Beisammensein – die Wahrheit sieht anders aus. Krisen, Tragödien und Unglück gehören zum Leben und machen auch vor den Festtagen nicht halt.

Ich erwarte einen Familien- und Gesellschaftsroman voller beobachterischem Tiefgang. Habe ich Recht?

Adventskalender: Buch #14

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Da hatte ich gerade schon angefangen, zu monieren, dass mein Adventskalender nicht einen einzigen Thriller enthält – und schon erscheint einer! Cilla und Rolf Börjlind sind ursprünglich Drehbuchautoren (u.a. verantwortlich für die TV-Umsetzung der Arne Dahl-Thriller). Das sind gute Voraussetzungen für Spannung und reichlich Handlung.

Als Protagonistin in diesem Fall um eine ermordete Hochschwangere lernen wir die Kommissarin Olivia Rönning kennen, die diesen ‚cold case‘ nach Jahren nochmal neu aufrollt. Mit von der Partie: der damalige, an dem Fall zerbrochene Ermittler Tom Stilton.

Das hört sich nach einem interessanten Gespann und einem guten Auftakt für eine weitere gute schwedische Thriller-Reihe an. Ich freue mich drauf!

Adventskalender: Buch #13

An einem Freitag, dem 13., braucht man ein Buch, dass das mögliche Unglück dieser Welt auszugleichen weiß. Das dachte vermutlich auch mein Mann, und hat mir einen Bestseller über heilende Bücher, die Provence, den Sommer und die Liebe ins Nest gelegt.

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DAS LAVENDELZIMMER geistert schon länger durch die Bestsellerlisten. Ich habe Gutes gehört genauso wie ‚So la-la‘-Kritik. Fast hätte ich den Roman schon mal als Hörbuch angegangen, aber dann kamen ‚wichtigere‘ Hörbücher dazwischen.

Ein Buchhändler, der auf einem Schiff pharmacie littéraire die Seele lindernde Literatur verkauft, sich selbst aber in Sachen Liebe nicht zu helfen weiß – das könnte genauso kitschig wie zauberhaft werden. Ich baue einfach mal auf Letzteres.

Adventskalender: Buch #12

Ich hatte ja schon Südamerika, England, Amerika, Spanien und einige andere Länder im Adventskalender. Diesmal wird mich ein Buch nach Frankreich entführen.

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Das Titelbild deutet es an: Es geht in der Zeit zurück. Nach dem Selbstmord ihrer Mutter begibt sich Delphine auf die Suche nach dem ‚Warum‘ und lernt bei ihren Recherchen die Frau, die sie zur Welt brachte, erst richtig kennen. Gleichzeitig ist es eine Reise ins Paris der 50er und 60er Jahre – reizvoll,weiß ich doch nicht viel darüber.

Familiengeschichten erweisen sich ja immer als Fundgruben für dunkle Geheimnisse, Traumata und Brüche. Ich erwarte, dass ich mit Delphine einiges durchmachen und verarbeiten muss, bevor wir am Ende hoffentlich gestärkt daraus hervorgehen.

Adventskalender: Buch #11

Es gibt Buch-Reihen, um die scharwenzele ich schon lange rum. Die machen einen großartigen Eindruck, aber ich habe den Anfang verpasst. Und weiß dann nie, ob ich bei Buch 1 anfangen und mich dann ganz durchkämpfen muss; oder ob ich einfach den Mut habe, mittendrin loszulegen. Und idiotischerweise lese ich sie dann am Ende gar nicht.

So geht mir das schon lange mit der Krimi-Reihe von Friedrich Ani über den Detektiv Tabor Süden. Gut, dass mein Mann jetzt einfach für mich entschieden und mir den aktuellen ‚Süden‘-Krimi in den Adventskalender gepackt hat:

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In ‚M‘ soll Süden einen Vermissten suchen. Hat dieser Kontakt zu Neonazis? Ist er ein verdeckter Ermittler? Süden kommt dem LKA in die Quere, und bei seiner Chefin reißt der Fall gar alte, traumatische Wunden wieder auf.

Ich hoffe, ich finde mich auch als Seiteneinsteigerin in diese Reihe hinein. Es gibt ja an die zehn (!) Vorgänger, und wenn ich die alle doch noch lesen muss, hole ich niemals auf.

Was meint ihr? Muss man ‚Süden‘ am Anfang beginnen?

Adventskalender: Buch #10

Bevor Ihr jetzt falsche Schlüsse zieht: Ich bin KEINE Chefsekretärin. Aber ich arbeite in einem Büro. Mit einem Chef. Da hat sich mein Mann wohl gedacht, er bringt mich ein bisschen zum Schmunzeln und zum Nachdenken mit diesem Buch hier:

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Beim ersten Reinschauen ist das ein Buch, in dem eine Chefsekretärin sich Luft macht über ihren tatsächlich sehr anspruchsvollen, aber unfaiererweise geringgeschätzten Job. Es gibt ernste Kritik und Szenen, die absurd komisch scheinen.

Hätte ich mir persönlich nicht gekauft, aber gut – vielleicht ist’s ja interessanter, als es aussieht.

 

Adventskalender: Buch #9

Nach mehreren literarischen Schwergewichten gibt es mal wieder etwas leichtere Kost:

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Eine Liebesgeschichte mit Witz und Ironie, die auf den ersten Blick auch optisch aussieht wie ein spritziger kleiner Lesesnack. Bindungsscheue Dessous-Designerin trifft anhänglichen Wissenschaftler. Wenn zwei so unterschiedlich aber gleichzeitig füreinander geschaffen sind, sind Probleme und Lese-Amüsement vorprogrammiert.

Bei aller Leichtigkeit erwarte ich keine Oberflächlichkeit. Dazu kennt mich mein Mann zu gut. Er weiß aber auch, dass ich selbst zu oft zu ‚düsterem‘ Lesestoff greife und ein bisschen mehr Licht und Luft mir literarisch gut tun. Genau das verspreche ich mir von ZURÜCK AUF GLÜCK. Mal gucken.