Vom Lesen und Lesen lassen – Ein Plädoyer für das Hörbuch

HBs_rotAls bekennender Hörbuchfan vergeht bei mir kaum eine Diskussion ums Lesen, ohne dass ich in Verteidigungshaltung gehen muss: Hörbücher werden von vielen immer noch belächelt oder gar als minderwertig abgetan. Ich bin das so leid. Und da der Juni passenderweise der offizielle Hörbuchmonat ist, möchte ich hier eine Lanze für diese wundervolle, etwas andere, ebenbürtige Art des Lesens brechen. Und mit den gängigsten Vorurteilen aufräumen. Vielleicht auch bei euch.

Vorurteil Nr. 1: „Hörbücher sind keine richtigen Bücher.“

*seufz* Wie oft muss dieses kleingeistige Argument eigentlich noch widerlegt werden?

Doch. Hörbücher sind richtige Bücher. Sie sind sogar die Urform des Buches.

Bevor der Buchdruck möglich wurde, bevor der Mensch die Schrift oder deren Vorformen erfand, wurden Geschichten nur auf einem Wege weitergegeben: Sie wurden erzählt. Einer sprach, ein anderer (oder gleich mehrere) hörten gebannt zu. Das Hörbuch kehrt somit zu den Wurzeln der Literatur zurück und steht dem gedruckten Wort, dem visuellen Verarbeiten von Buchstaben in nichts nach, sondern im Gegenteil: Es geht ihm voraus.

Das Sprecher-Argument

Und jetzt kommt mir bitte keiner damit, dass zwischen Buch und Hörer ein Vorleser steht, der das Original durch seine Interpretation verändert. Klar, da gibt es noch eine Zwischenstation zwischen Buch und Leser. Und ja, ein Sprecher hat gehörigen Einfluss darauf, wie gut einem die Geschichte gefällt. Aber bitte, liebe Leute: Es steht sowieso jemand – oder vielmehr etwas – zwischen dem Original und seiner Bedeutung – der Leser (oder Hörer) selbst. Ob man eine Geschichte liest oder hört, immer trifft sie auf einen individuellen Menschen mit eigenen Erfahrungen, Werten, Gefühlen, Gedanken. Ein Buch lebt von der Interpretation. Es kommt niemals bei zwei Menschen genau gleich an. Ganz egal, ob dazwischen noch ein Hörbuchsprecher steht oder nicht.

Vorurteil Nr. 2: „Hörbücher sind für Blinde.“

Stimmt. Auch. Ursprünglich entstanden sind Hörbücher tatsächlich für blinde und sehbehinderte Leser. Die ersten Aufnahmen wurden in den 30er Jahren für Kriegsversehrte des ersten Weltkriegs produziert. Was für eine wundervolle Möglichkeit, auch denjenigen, die (noch) kein Braille beherrschten, die Welt der Bücher offen zu halten!

Mit zunehmend besseren Aufnahmen, professionelleren Sprechern und mehr Anbietern wurde das Medium ‚Hörbuch‘ in den letzten Jahrzehnten auch für das sehende Lesevolk zur interessanten Alternative. Heute genießen Sehende und Nichtsehende gleichermaßen die Vorzüge eines Buches zum Hören. Der Markt boomt, und in Zeiten, wo es es immer schwieriger wird, sich mit einem guten Buch hinzusetzen, kommen Hörbücher gerade recht: Dafür muss man nur die Ohren frei haben, während Hände und Augen etwas anderes erledigen.

HBs_Delicious FoodsVorurteil Nr. 3: „Hörbücher sind nur was für Dumme.“

Eine hartnäckige Behauptung, die wohl mit dem o.g. Vorurteil zusammenhängt, dass Hörbücher keine ‚richtigen‘ Bücher sind. Oder hängt es mit der zum Glück allmählich verschwindenden Unsitte zusammen, dass Hörbücher verkürzt (= vereinfacht?) angeboten werden? Echte Hörbuchfans meiden gekürzte Versionen.

Und wer dieses Medium schon mal ausprobiert hat, weiß, wie viel Konzentration nötig ist, um sich auf einen Erzähler im Ohr einzulassen. Erst recht, wenn man dabei ein Mittagessen zaubert oder Auto fährt: Viele Hörbuchhörer sind multitaskingfähig, können mehrere Dinge auf einmal. In der Regel hat das nichts mit Dummheit, sondern mit einem besonders leistungsfähigen Gehirn zu tun.

Von denen, die Bücher in Fremdsprachen oder Sachbücher hören und so ihre Kenntnisse vertiefen, will ich gar nicht erst reden. Das soll ihnen erst mal einer von den lauthalsen Lästerbacken nachmachen!

Vorurteil Nr. 4: „Hörbuchhörer sind faul.“

Jetzt könnte ich auch sagen: Siehe oben. Aber gehen wir doch im einzelnen durch, warum Hörbuchhörer alles andere sind als faul:

Hörbuchhörer sind gewitzte Multitasker. Wo andere sich noch vor dem Bügeln oder Blumengießen drücken, verbinden sie die Arbeit mit dem Vergnügen. Manch einer findet sich nach Stunden in einer blitzblank aufgeräumten Garage wieder und fragt sich, was er jetzt noch alles erledigen kann, um den spannenden Thriller weiter zu hören.

Hörbuchhörer sind Schüler, die mit den Ohren lernen. Als Mutter weiß ich, dass Kinder und Jugendliche, die sowieso schon den ganzen Tag in Bücher, Hefte und auf Bildschirme starren, gerne mal ‚was auf die Ohren kriegen‘. Es ist weder einfacher noch minderwertiger, Mark Twain, Thomas Mann oder Shakespeare zu hören, anstatt den Stoff zu lesen. Es ist nur ein anderer Kanal. Und zwar einer, der manchmal der einzige offene ist, durch den in Zeiten der Reizüberflutung und des Schulstresses noch etwas im Schülerhirn ankommt. Das ist nicht faul. Das ist clever.

Hörbuchhörer sind fleißige Leser. Es gibt kaum einen Hörbuchfan, der nicht auch gedruckte Literatur liest. Im Gegenteil: Die Erfahrung zeigt, dass gerade Vielleser zu Hörbüchern greifen, um noch mehr Literatur in ihrem Tag unterzubringen. Wer gerne liest, möchte das immer tun – auch bei der Hausarbeit, beim Auto fahren oder dann, wenn die Augen zu müde werden. Hörbuchhörer lesen mehr, nicht weniger.

HBs_sportsHörbuchhörer sind Sportler. Aus den Ohrstöpseln, die Joggern aus den Ohren baumeln, dringt längst nicht mehr nur Musik. Viele Läufer nutzen das Training gleichzeitig als Lesezeit. Wenn man sich auf einen dramatischen Klassiker, einen packenden Krimi oder eine schöne Liebesgeschichte konzentrieren kann, reißen sich die Kilometer im Wald oder auf dem Laufband fast von selbst runter. Und damit kann man auch prima der MTV-Berieselung im Fitnesstudio etwas Besseres entgegenhalten.

Vorurteil Nr. 5: „Hörbücher sind umständlich.“

Das stimmt, wenn man einen dicken Schinken in einer Box mit Dutzenden CD’s händeln muss, ja. Aber zum Glück kommen immer mehr Anbieter auf die Vorzüge einer mp3-CD: Da reicht meist schon eine schillernde Scheibe, um ein ganzes Buch draufzupressen.

Außerdem gibt es inzwischen zahlreiche Möglichkeiten, Hörbücher einfach downzuloaden. Ob direkt im Buchladen, wo der Buchhändler die Datei mit ein paar Klicks zu einem schickt, bei der Onleihe in der Bibliothek, bei einem Streamingdienst oder einem der vielen Online-Hörbuchhändler: digital sind Hörbücher in der Handhabung genauso bequem wie eBooks. Und im Abo oder per Flatrate wesentlich günstiger.

So. Und wer jetzt immer noch mit mir über die Daseinsberechtigung von Hörbüchern diskutieren möchte, kann das gerne in den Kommentaren tun.

Vielleicht seid ihr aber auch genau solche Hörbuchfans wie ich? Was sind eure guten Gründe, Hörbücher zu lieben?  Her damit!

 

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68 Gedanken zu “Vom Lesen und Lesen lassen – Ein Plädoyer für das Hörbuch

  1. Annegret 3. Juni 2015 / 8:39

    Ich kann nur sagen: Hörbücher sind klasse und ein Gewinn! Als ich noch viel mit dem Auto fahren mußte, waren Hörbücher mein guter Begleiter. Man kann sein Pensum fahren und kommt trotzdem weiter in der Geschichte. Oft konnte ich die Fortsetzung gar nicht abwarten! Hörbuchhörer sind überhaupt nicht dumm!

    • papercuts1 3. Juni 2015 / 19:30

      Hallo Annegret,

      da sind wir uns also völlig einig. Auch ich habe Autofahrten als Hörbuchzeiten entdeckt und stehe dadurch schon fast gerne im Stau. 😉

      Liebe Grüße,

      Ute

  2. Ela´s Büchertruhe 3. Juni 2015 / 8:45

    Guten Morgen,
    ich frage mich gerade ernsthaft, wer diese Vorurteile hat? Bisher bin ich zum Glück mit noch keinem davon, konfrontiert worden 🙂
    Für mich sind Hörbücher im Alltag schon fast „überlebenswichtig“.
    Ich habe meinen Player überall dort im Ohr, wo ich alleine bin und nicht zum Lesen komme. Denn ja, auch ich lese Geschichten, wenn ich sie nicht höre 🙂
    Sobald ich das Hörbuch beginne, lässt sich der Haushalt leichter ertragen. Egal ob beim Spülen, Wäsche waschen, Bügeln und kochen oder beim Spazieren gehen mit dem Hund. Ist das Hörbuch auch noch richtig spannend, drehe ich gerne noch meine Extrarunde, oder such mir noch zusätzliche Aufgaben. 🙂
    Für mich ist es allerdings absolut wichtig, dass der Sprecher passt, beziehungsweise eine Stimme hat, die mich durch das Hörbuch trägt. Es gibt auch Sprecher/innen bei denen ich von vornherein aufs Hörbuch verzichte, weil ich deren Stimme einfach nicht ertrage. 🙂
    Auch kann ich das Hörbuch nicht zum Einschlafen hören, das klappt bei mir einfach nicht.
    So oder so, wie Du merkst, bin ich ein riesen Fan von Hörbüchern 🙂
    LG und ein entspanntes weiterhören und lesen,
    El

    • papercuts1 3. Juni 2015 / 19:39

      Hallo Ela,

      ich habe tatsächlich schon den ein oder anderen dummen Spruch zu Hörbüchern gehört. Das ist nicht aus der Luft gegriffen. Ich habe schon auf einer Party gestanden und meine Hörbücher gegen abschätzige Bemerkungen verteidigt, ich solle doch lieber was ‚Richtiges‘ lesen. Meist beruhen diese Sprüche aber auf Unwissen und kommen eigentlich immer von Leuten, die noch nie ein Hörbuch ausprobiert haben.

      Wie du, kann ich mir Haushalt ohne Hörbuch kaum noch vorstellen. Gerade bei diesen stupiden Tätigkeiten braucht man ja was fürs Hirn! Und ich stimme überein, dass der Sprecher zu einem passen muss.

      Ich habe auch schon zur Druckversion gegriffen, weil mich eine Hörprobe einfach abgeschreckt hat. Zum Glück habe ich in vielen Fällen die Wahl zwischen deutschem oder englischem Sprecher. Eins davon passt dann meist.

      Dir auch entspanntes Weiterhören!

      LG,

      Ute

      • Ela´s Büchertruhe 3. Juni 2015 / 21:20

        Danke Dir 🙂
        Das ist ja echt blöd. Bei mir ist es aber auch eher so, dass meine Umgebung weder mit Hörbüchern noch mit Büchern etwas anfangen kann *g*
        Übrigens ist es was Print Vs. Hörbuch angeht bei mir genau andersrum. Ich habe schon viele Bücher abgebrochen und dann zum Hörbuch gegriffen.
        Andersrum hab ich allerdings, wenn ich mich recht erinner, noch nicht von Hörbuch zum Buch gewechselt. Liegt vielleicht daran, dass ich meistens die Hörbücher nicht unbedingt haben muss, also auf der Liste nicht ganz oben stehen wie bei Büchern. Schwer zu erklären. 🙂
        Stimmt, wäre auch eine Idee, wenn der Sprecher nicht passt 🙂

  3. Sandra (@Donnerknispel) 3. Juni 2015 / 9:30

    Schön geschrieben und so wahr! Noch hinzufügen kann ich: Hörbücher sind auch ideal für Leute, die in Bus/Bahn/Auto nicht lesen können, weil ihnen schlecht wird und/oder die Mitreisenden stören 🙂

    • papercuts1 3. Juni 2015 / 19:41

      Hallo Sandra!

      Na also – noch ein weiterer Grund, Hörbücher zu hören! Hätte ich übrigens selbst drauf kommen können: Auf dem Weg in den Urlaub hören wir im Auto eigentlich immer ein ‚Familienhörbuch‘. Auch, weil meiner Tochter beim Lesen sonst flau wird.

      Danke für’s Reinschauen und kommentieren!

      Ute

  4. Tobi 3. Juni 2015 / 9:42

    Netter Beitrag, wobei ich nicht wusste, dass es wirklich überzeugte Gegner von Hörbücher gibt. Ich hab mal ein paar Hörbücher ausgetestet und für mich ist das Nichts. Zum einen hab ich sie immer als zu langsam empfunden, zum andern ist die Kulisse (ich fahr mit den Öffentlichen) nicht gerade förderlich für die Phantasie.Dennoch kann ich schon nachvollziehen, wieso viele gerne Hörbücher hören. Praktisch ist das schon.

    Liebe Grüße
    Tobi

    • papercuts1 3. Juni 2015 / 19:54

      Hallo Tobi,

      doch, diese überzeugten Hörbuchgegner gibt es. Ich habe sogar einen in meiner eigenen Familie. Und du weißt nicht, wo oft ich in ungläubigem Tonfall zu hören bekomme: „DU hörst Hörbücher?!“. Und zwar so, als wäre das unter meinem Niveau (und sowieso schon mal unter dem des Fragenden). Gerade diejenigen, die mich flüchtig kennen und wissen, dass ich viel lese und Literaturwissenschaft studiert habe und sich selbst als gebildet betrachten, reagieren auf meine Hörbuchliebe schon mal geringschätzig. Da kommt dann immer der Spruch, dass Hörbücher gar keine ‚richtigen‘ Bücher sind. Nervt extrem.

      Dass Hörbücher nicht für jeden das Format der Wahl sind (so wie für dich), ist ja völlig ok. Vor allem, wenn man es ausprobiert hat! Wie ich sage: Lesen und lesen lassen. Hauptsache es wird IRGENDWIE gelesen. Aber die eigene Leseart als besser oder richtig zu empfinden, ist einfach nur arrogant, und das erlebe ich tatsächlich immer wieder. (Ähnliches kennt man ja auch von der eBook vs. gedrucktes Buch-Streitfront, aber davon fange ich lieber erst gar nicht an…).

      Übrigens kann ich mich lustigerweise gerade in Kulissen, die NICHT förderlich für die Phantasie sind, besonders gut in Hörbücher verkriechen. Im Zug höre ich extrem gerne Hörbücher. Oder in vollen Wartezimmern. Aber da ist ja jeder anders, und das ist auch gut so.

      Danke für deinen Kommentar!

  5. Elke (Sunsy) 3. Juni 2015 / 12:32

    Hach, schön 😀 Ich liebe Dein Plädoyer 🙂 Und du weißt ja, dass ich zu den Hörbuch-Fans gehöre. Es vergeht wirklich kaum ein Tag, an dem ich nicht höre. Das sind dann eher solche Zeiten, in denen ich mich mit meiner Familie oder Freunden unterhalte, am real life teilhabe, sozusagen. Da konzentriere ich mich voll und ganz auf meine Mitmenschen. Nur, wenn ich allein bin, nutze ich die Zeit und verbinde das Angenehme mit dem Nützlichen (sh. oben – wie Autofahren, Saubermachen, Sporteln)

    Dank dir dafür, Süße ❤

    • papercuts1 3. Juni 2015 / 19:57

      Gerne doch, Elke!

      Dass ich bei dir auf offene Ohren stoße, war klar. Du bist ja seit Tag 1 meines ‚Bücherbloglebens‘ dabei, und was haben wir nicht schon gemeinsam über Hörbücher geschwärmt! Und klar – Familienzeit ist bei mir auch KEINE Hörbüchzeit. Stattdessen gerade die Zeiten unter der Woche, wo ich mit nervigem, hirntotem Mist alleine bin. Mit Putzen zum Beispiel. Grmpf.

      Liebe Grüße,

      Ute

  6. Sam (Buchflimmern) 3. Juni 2015 / 13:49

    Ich stimme voll und ganz zu: Hörbücher sind toll! Mich stört nur, dass gekürzte oder überarbeitete Hörbücher nicht anständig gekennzeichnet werden. Dann fühle ich mich etwas betrogen. Gerade dann denke ich, dass auch Verlage glauben, Hörbücher seien für Faule. Aber das ist nur mein Frotzel-Ich, Hörbücher zu produzieren ist ja auch eine Kostenfrage.

    • papercuts1 3. Juni 2015 / 20:05

      Hallo Sam,

      da hast du völlig recht: Gekürzte oder bearbeitete Hörbücher gehören gekennzeichnet! Ich höre ja sehr viel in Englisch, und interessanterweise gibt es da kaum ungekürzte Hörbücher, zumindest bei Downloads. Diese Kürzerei hierzulande ist wirklich eine Unsitte. Ich kenne KEINEN EINZIGEN Hörbuchfan, der die gekürzte Version der ungekürzten vorziehen würde. Dass sie dennoch auf den Markt gebracht werden ist, wie du schon sagst, eher eine Kostenfrage. Jede Stunde mehr im Studio kostet Geld, und jede gepresste CD auch. Allerdings finde ich, dass letzteres Argument in Zeiten von mp3-CDs und digitalen Downloads nicht mehr so ganz schlüssig ist.

      Ich persönlich würde für ein ungekürztes Hörbuch sogar mehr bezahlen als für die gekürzte Fassung, wenn ich die Wahl hätte. Aber das geht bestimmt nicht jedem so. Ich hoffe einfach, dass die Nachfrage hier das Angebot langfristig verändert: Wenn Hörer gekürzte Versionen meiden und nach ungekürzten verlangen, werden die hier vielleicht irgendwann auch die Regel!

      Gruß,

      Ute

    • papercuts1 3. Juni 2015 / 20:05

      Und ich sage einfach nur: Bitte, gern geschehen! 🙂

  7. Ute 3. Juni 2015 / 19:26

    Auch von mir ein dickes Danke für dieses wirklich sehr treffende Plädoyer! Du sprichst mir aus der Seele 🙂

    • papercuts1 3. Juni 2015 / 20:06

      Hallo Ute!

      Das freut mich. Wir Utes haben ganz offensichtlich einen Hang zu Hörbüchern und teilen diese Leidenschaft. 😉

      LG,

      Ute

  8. Silvia 4. Juni 2015 / 9:13

    Liebe Ute,

    da sprichst du mir und wie man hier lesen kann, sehr vielen Hörbuchfans aus der Seele! Mir gefallen auch deine Fotos dazu sehr! Ich pendle zum Beispiel morgens und abends 45 min und ohne Hörbücher könnte ich das gar nicht überleben. Klar, ich könnte auch lesen, aber so kann ich aus dem Zug schauen, den Blick genießen und lasse meinen Augen noch etwas Ruhe, bevor sie den ganzen Tag auf den Bildschirm starren dürfen. Ich werde es auch nicht leid, den Leuten die Vorzüge von Hörbüchern zu erklären, vor allem natürlich, weil sie so leicht zu nutzen sind – ob unterwegs oder zu Hause – mein Telefon habe ich eh immer dabei und somit auch meine Hörbuchsucht.

    Sonnige Grüße aus Berlin
    Silvia

    • papercuts1 4. Juni 2015 / 13:58

      Hallo Silvia,

      genau diese Vorzüge waren es, die mich selbst vor einigen Jahren aufs Hörbuch gebracht haben. Ich hatte meinen ‚Erstkontakt‘ im Waschkeller, aus dem ich vieeel später mit mehreren Stapeln gefalteter und gebügelter Wäsche und Glücksgefühlen über ‚The Thirteenth Tale‘ von Diane Setterfield wieder aufgetaucht bin. Der Beginn einer großen Liebe!

      Durch Hörbücher, die ich – seit man sie auf tragbare Player laden kann – (fast) immer und überall hören kann, hat sich mein Lesepensum locker verdreifach!. Das war echt eine neue Welt, die sich da auftat. Und hat mich vor dem langsamen Hirntod bei langweiligen Tätigkeiten bewahrt…

      Im Zug, während die Welt an einem vorbeigleitet, ist das natürlich auch schön. Mache ich auf Reisen auch gern. Da kann man im Flieger (mit guten Kopfhörern) auch das Dauerrauschen der Turbinen (und nervige Sitznachbarn) prima mit ausblenden…

      LG,

      Ute

  9. anjasi 4. Juni 2015 / 10:21

    Bücher, Hörbücher – eine prima Ergänzung oder Alternative. Es gibt Hörbücher, die ich nicht lesen möchte, es gibt Bücher, die ich schriftlich bevorzuge und es gibt Lieblinge, die es in beiden Versionen zu mir geschafft haben. Natürlich ist das Vorgelesene eine Interpretation, aber wenn diese mir Bilder im Kopf schafft, ist das daoch gut. Wenn ich ein Buch lese habe ich ja auch eine eigene Vorstellung zum Text und das ist nicht unbedingt die, die jemand anders hat 😉
    Ausserdem gibt es Dinge, die mit Hörbüchern das Leben leichter machen, z.B. hasse ich Fenster putzen. Mit einer guten Geschichte geht das aber viel einfacher. Mit Buch nicht wirklich. Ich liebe beide Versionen und will mich nicht entscheiden müssen.

    • papercuts1 4. Juni 2015 / 14:06

      Hallo Anjasi,

      das mit der Interpretation sehe ich ja genauso wie du – der Sprecher spielt da natürlich eine Rolle, aber die eigene Vorstellung ja auch. Ein Buch oder Hörbuch wird mit den Vorstellungen des Autors geschrieben, dann auf den Weg geschickt und von jedem anders aufgenommen. Es kommt sowieso nicht 1:1 dort an. Ein guter Sprecher bedeutet für mich, dass mir der Zugang zum Buch leichter gemacht wird. Bei einem Sprecher, mit dem ich nicht ‚kann‘, wechsele ich dann einfach zum gedruckten bzw. eBook.

      Und, so wie bei dir, schaffen es manche Bücher sogar in MEHREREN Formaten zu mir, weil jedes seine eigenen Stärken hat. Gerade erst geschehen mit HAUSFRAU von Jill Alexander Essbaum: Das Hörbuch gibt den lyrischen Ton wieder, die Sprecherin hat tolle Akzente drauf, viel Emotion. Das gebundene Buch gibt mir die Möglichkeit, Zitate anzustreichen und mit seinem wunderschönen Cover mein Regal zu zieren. Beides wollte ich nicht missen!

      Und Fenster putzen KANN ich ohne Hörbuch gar nicht…. 😉

      Gruß,

      Ute

  10. Mina 4. Juni 2015 / 11:17

    Toller Artikel!
    Ich bin auch bekennender Hörbuch-Fan. Ich liebe Romane, gute Geschichten, aber ich liebe es auch im Garten zu arbeiten oder zu kochen, zu backen. Ich habe immer Haushalt zu machen. Und dabei Hörbücher hören ist ein Traum. Außerdem fahre ich viele Stunden Auto. Das wäre ohne ein gutes Hörbuch nicht denkbar!

    Herzliche Feiertagsgrüße,
    Mina

    • papercuts1 4. Juni 2015 / 14:08

      Hallo Mina,

      alles Gründe, die bei mir auch genauso gelten. Ich habe früher sooo viel gelesen, bin als Mutter mit Job und Haushalt aber nicht mehr dazu gekommen. Da habe ich richtig drunter gelitten. Dank Hörbüchern lese ich jetzt wieder sehr viel und bin sehr dankbar dafür.

      Beim Backen habe ich allerdings vor lauter Spannung (es war ein Stephen King-Roman) mal den Zucker im Käsekuchen vergessen… 😉

      Gruß,

      Ute

  11. Bücherfee 4. Juni 2015 / 11:41

    Hallo,
    bei uns ist es so, dass wir überwiegend lesen.
    Jeder liest pro Woche 1-2 Bücher. Da mein Mann aber täglich über 120km im Auto sitzt findet er Hörbücher praktisch. Er kann neben dem Hörbuch hören Auto fahren, oder sich anderweitig beschäftigen.
    Ich höre nicht so gerne Hörbücher, was aber mit mir selbst zu tun hat. Ich bin ein absolut visueller Typ. Ich muss Orte, Namen etc. sehen um sie mir merken zu können. Viel zu schnell lasse ich mich ablenken.
    Ich wünschte ich könnte es so wie mein Mann, dann würde ich mir noch mehr Geschichten einverleiben 🙂

    LG,
    Bücherfee

    • papercuts1 4. Juni 2015 / 14:13

      Hallo Bücherfee!

      Ich wohne an einer der staureichsten Autobahnstrecken Deutschlands. Ohne Hörbuch ist das kaum zu ertragen. Ich kann deinen Mann also sehr gut verstehen!

      Schade, dass Hörbücher für dich nicht funktionieren. Vielleicht, wenn du ein bisschen ‚übst‘? Mit kurzen Hörbüchern, am beste Krimis, die fesseln? Ich kenne allerdings einige, denen es ebenso geht, und will da niemanden drängeln. Wie du sagst, gibt es visuelle Typen und auditive. Bei mir gehen zum Glück beide Kanäle.

      Gruß,

      Ute

      • Bücherfee 4. Juni 2015 / 19:35

        Ich habe unsere 2,5jährige Tochter auch hier. Da heißt es dann oft: ,,Mama. Maaaaaama.“
        Dafür lass ich mich zu leicht ablenken. Vielleicht wenn sie in den Kindergarten geht und ich nebenbei koche/putze.

        LG,
        Bücherfee

      • papercuts1 5. Juni 2015 / 8:56

        Hallo Bücherfee,

        mit 2 1/2jährigen ‚um die Beine‘ gehen Hörbücher nicht, ganz klar. Als meine beiden so mini und noch die ganze Zeit zu Hause waren, habe ich eigentlich gar nichts gelesen (außer vorgelesen natürlich). Was für eine Durststrecke! Die Lesezeit begann bei mir erst wieder mit der Kindergartenzeit. Die Wäscheberge der lieben Kleinen kann man dann prima mit Hörbuch bewältigen! Hoffe, das kommt bei dir bald auch!

        Gruß,

        Ute

  12. steffi 4. Juni 2015 / 12:40

    Mein mann und ich sind riesen hörbuch-fans! Gemeinsam haben wir mittlerweile mehr als 400 hörbücher gesammelt.
    Für meinen Mann als Legastheniker ist es die schönere alternative, als sich langsam durch ein Buch zu quälen und für mich als leseratte
    Die perfekte Möglichkeit beim einschlafen,kochen, putzen und sogar bei der Arbeit im Nachtdienst, meiner Sucht zu fröhnen.

    Manchmal scheitert ein hörbuch allerdings auch am Vorleser, da kann die Geschichte noch so spannend sein, wenn der Vorleser nicht passt, greife ich lieber doch zur printversion. Aber das ist egal, ob lesen oder hören, es ist beides immer ein Vergnügen 🙂

    • papercuts1 5. Juni 2015 / 16:32

      Hallo Steffi,

      dein Kommentar war leider erst im Spam-Ordner gelandet. Habe ihn gerade rausgefischt.

      Legasthenie – das habe ich noch gar nicht dran gedacht, dass auch das ein guter Grund für Hörbücher sein kann! Da ist das Hören für deinen Mann wahrscheinlich wesentlich entspannter und Vergnügen statt Stress. Schön!

      Wie du greife ich zur Printversion, wenn der Sprecher gar nicht geht. Das ist allerdings nicht oft der Fall. Und wie du schon sagst – lesen oder hören, beides ist immer ein Vernügen!

      Gruß,

      Ute

    • papercuts1 5. Juni 2015 / 16:32

      Hallo Steffi,

      dein Kommentar war leider erst im Spam-Ordner gelandet. Habe ihn gerade rausgefischt.

      Legasthenie – das habe ich noch gar nicht dran gedacht, dass auch das ein guter Grund für Hörbücher sein kann! Da ist das Hören für deinen Mann wahrscheinlich wesentlich entspannter und Vergnügen statt Stress. Schön!

      Wie du greife ich zur Printversion, wenn der Sprecher gar nicht geht. Das ist allerdings nicht oft der Fall. Und wie du schon sagst – lesen oder hören, beides ist immer ein Vernügen!

      Gruß,

      Ute

  13. Nadine 4. Juni 2015 / 12:53

    Vielen Dank für den tollen Beitrag. Ich bin auch großer Hörbuchfan und höre sogar parallel. Ich habe immer ein Tageshörbuch – das ist dann immer im Auto dabei oder beim Sport oder oder oder und ein Nachthörbuch – das sind meistens Bücher, die ich schon kenne und die mir beim Einschlafen helfen. Ich kann mir gar nicht mehr vorstellen ohne Hörbücher leben zu müssen.
    Als es nur diese CD-Cases gab war das so schrecklich. Immer die CD wechseln, dann war es spannend und man konnte nicht weiter hören, weil man gerade aus dem Auto steigen musste und noch einen kurzen Weg zu Fuß hatte oder man musste nachts aufstehen, weil die CD vorbei war, man aber noch weiter hören wollte.
    Oft ist es so, dass ich Bücher unterteile in: Reicht mir als Hörbuch (ich „lese“ intensiver, wenn ich selber lese) oder muss ich lesen. Nicht selten kaufe ich mir dann das Buch nach dem Hören oder das Hörbuch nach dem Lesen 😉
    Ganz wichtig sind die Sprecher. Ich habe einige Sprecher, die ich nicht ertragen kann und da kann ich leider auch die Bücher nicht hören.
    Dumme Vorurteile musste ich mir bisher noch nicht anhören. Was aber wohl eher daran liegt, dass die Leute wissen, dass ich praktisch nie ohne Geschichte unterwegs bin. Da ist es ja dann normal, dass man auch was auf den Ohren hat 😉

    Ich habe deinen Blog gerade erst entdeckt und habe ihn direkt mal geliked 🙂

    Liebe Grüße
    Nadine

    • papercuts1 4. Juni 2015 / 14:20

      Hallo Nadine,

      ein Tages- und ein Nachthörbuch – das ist toll! Ich habe schon mal ein deutsches und ein englisches abwechselnd auf den Ohren. Meist ist es bei mir aber ein Hörbuch und dazu parallel ein gedrucktes oder eBook.

      Bei den CD-Cases gebe ich dir recht: Da ich beim Hören fast immer ‚rumrenne‘, gehen CDs bei mir gar nicht. Ich hole mir auch manchmal CD-Boxen, aus der Bücherei zum Beispiel, oder weil mich die Ausstattung interessiert. Die CDs ziehe ich mir allerdings immer auf meinen tragbaren Player rüber.

      Wenn für dich Sprecher so wichtig sind (für mich auch!) – wer sind denn deine Lieblinge? Da hast du bestimmt welche.

      Ich bin übrigens recht spät aufs Hörbuch gekommen. Vorher habe ich allerdings schon sehr viel gelesen. Vielleicht deshalb die vielen skeptischen Bemerkungen in meinem Umfeld. Als wäre der Umstieg vom gedruckten Buch aufs Hörbuch ein Abstieg. Dabei ist es einfach nur die perfekte Ergänzung!

      Gruß,

      Ute

      • Nadine 4. Juni 2015 / 16:15

        Ach, da gibt es viele Lieblingssprecher. Ich kann sie gar nicht benennen… Meist höre ich von Männern gesprochene Bücher, weil ich die einfach besser hören kann. Ich hab es nicht so mit Frauen – weder singende Frauen noch vorlesende Frauen. Und ich habe wieder keinen Plan warum… Gerade eben habe ich mir allerdings ein Hörbuch runter geladen, das eine Frau liest, weil mich das Buch einfach interessiert. Da muss man schon mal Abstriche machen.
        Obwohl, Maria Koschny finde ich klasse. Sie hat Panem so toll gelesen. Und gerade höre ich Phantasmen – das liest sie auch. Für den Abend habe ich ein Großprojekt: Das Lied von Eis und Feuer. Seit Wochen bin ich beim ersten Teil, weil ich ja – wie gewünscht – immer einschlafe 😉
        Männliche Sprecher, die ich mag sind z. B. David Nathan, Joachim Kerzel, Axel Milberg, Wolfram Koch (den habe ich letzte Woche auf einer Mitternachtslesung live erleben dürfen), Simon Jäger… Ich kriege ehrlich gesagt gar nicht alle zusammen.

        Als ich meinen Mann kennenlernte meinte er, dass er zum schlafen immer Hörbücher hört. Es war ihm nicht unangenehm das zu sagen, aber er wusste halt nicht, was ich dazu sage. Meine Antwort war: „Prima, dann können wir ja zusammen hören…“ 😀

        Allerdings stelle ich die Hörbücher immer schneller, weil es einfach auf normaler Schnelligkeit viel zu langsam ist. Ach und gekürzte Hörbücher höre ich nur im Notfall. Am liebsten sind mir auch die ungekürzten. Aber manchmal ist es einfach so. Wenn ich die Bücher nicht kenne, merke ich das meistens auch gar nicht.

      • papercuts1 5. Juni 2015 / 8:52

        Liebe Nadine,

        ist ja witzig – ich bevorzuge auch männliche Sprecher. Die dunklere Stimmfarbe zieht mich einfach mehr an, glaube ich. Obwohl ich inzwischen auch ein paar weibliche Sprecherinnen sehr gerne höre.

        David Nathan – ich bin nicht überrascht. Wolfram Koch mag ich auch sehr gern. Den hab ich mal bei einem Krimi entdeckt und war ganz überrascht, weil er sich nicht so vortut und dem Buch Raum gibt und das trotzdem so wunderbar funktioniert. Bei Axel Milberg kriege ich beim Hören den Tatort-Kommissar nicht aus dem Kopf. Das ist eher hinderlich.

        Süß, dass ihr ein paar seid, dass zusammen mit Hörbüchern ins Bett geht. 😉 Meinen Mann musste ich da erst drauf bringen, aber er ist jetzt auch Fan. Spätestens, seit die Lesebrille zu sehr nervt…

        Du stellst Hörbücher immer schneller? Ich mache das nur, wenn ich ein Hörbuch nicht so mag und es rumkriegen will. Ansonsten verzerrt mir die höhere Geschwindigkeit die Stimme zu sehr, das mag ich nicht. Stört dich das nicht?

        Gruß,

        Ute

  14. CogitoLeider 4. Juni 2015 / 13:18

    Vielen Dank!

    Ich habe zwar gar nicht mit Vorurteilen zu kämpfen, stoße aber ab und zu auf Aussagen wie ‚wenn ich Hörbuch höre, muss ich doch ganz still sitzen, das ist mir zu langweilig‘, worüber ich einfach nur den Kopf schütteln kann.
    Hörbücher spielen in meinem Leben eine sehr große Rolle, weil sie mich von Grübeleien abhalten, sei es beim Hundespaziergang oder eintöniger Arbeit. Und natürlich bevorzuge ich ungekürzte. Ich denke, die Entwicklung geht unbedingt in diese Richtung, auch dank der Hörbuchportale.

    Was mich jedoch stört, sind die Leute, die einen ständig anquatschen, weil sie denken, man hört bloß Musik 😉

    LG,
    CogitoLeider

    • papercuts1 4. Juni 2015 / 14:25

      Hallo CogitoLeider,

      solche Sprüche mit dem ‘Stillsitzen’ kommen doch immer von Leuten, die weder ausprobiert haben, ein Hörbuch zu hören, noch wissen, dass man Hörbücher auch ‘tragbar’ mitnehmen und dabei etwas anderes machen kann. Sowas höre ich auch immer mal, und dann le iste ich Aufklärungsarbeit.

      Du nennst da noch einen guten Grund: Hörbücher können einen wirklich von Grübeleien abhalten. Sei es, wenn man eintönige Arbeiten verrichtet, mit dem Hund raus muss oder – wie bei mir manchmal – nachts wachliegt und den Ehemann nicht mit einer Leselampe wecken will. Hörbuch im Dunkeln stört keinen, und mich lenkt es von nächtlichen Sorgen ab, so dass ich wieder schlafen kann. Kennst du das?

      Gruß,

      Ute

  15. Mivida 4. Juni 2015 / 14:46

    …endlich!!! Endlich bringt es mal Einer auf so genial den Punkt.
    Ich habe am 12.01.2010 mit audible angefangen (Katie MacAlister – Dark ones 1-4. Alle auf einmal bestellt 😀) weil mir die CD’s zu blöd wurden und ich gerade dabei war mein „altes“ Gewicht wieder herzustellen. Minus 20kg und viel Spaß auf dem Laufband waren da garantiert!
    Seither nenne ich 441 Bücher mein Eigen, von denen ich schon 438 verschlungen habe. Meist Fantasy, aber auch Spaßiges wie die Mütter Mafia, Hunde und Katzen Geschichten wie Katzenspion Francis, oder Dan Brown befindet sich in meiner Bibliothek.
    Gartenarbeit, Vorgarten anlegen, zur Arbeit fahren, putzen und vieles mehr, geht viel leichter mit einem guten Buch auf den Ohren. Sogar die monatliche Steuer kriege ich fehlerfrei zustande. Soviel zum Thema „dummer“ Hörbuchhörer…
    Ich bin froh, dass es dieses Medium gibt, da ich sonst die Zeit zum Lesen gar nicht „übrig“ hätte.
    In diesem Sinne, wünsche ich uns „Süchtigen“ noch viele schöne Stunden mit unseren (unechten 😝) Büchern.

    • papercuts1 5. Juni 2015 / 8:46

      Hallo Mivida,

      wow, da hast du aber einen Sieg errungen! Toll, dass dir Hörbücher geholfen haben so diszipliniert zu sein! Ich höre auch gerne auf dem Laufband.

      Mein Geschmack geht zwar eher in die düstere, spannende oder nachdenkliche Richtung, aber ich weiß, dass gerade spaßige Romane als Hörbuch oft noch mal gewinnen, wenn die Sprecher gut sind.

      Respekt, dass du sogar die Steuer hinbekommst beim Hören! Das geht bei mir nicht – gleichzeitig Zahlen/Formulare bearbeiten und Text hören. Da arbeite ich aber noch dran. Die schnöde Postablage kriege ich inzwischen einigermaßen mit Hörbuch hin.

      Gruß,

      Ute

      • Mivida 5. Juni 2015 / 9:02

        Hallo Ute
        düster ist natürlich auch Top, aber gemischt mit viel Fantasy. Die schwarzen Juwelen zum Beispiel, waren eine Wonne. Leider kam ich mit dem Sprecherwechsel nicht klar. Also waren die Serie für mich danach vorbei. Manchmal sollte es einfach so bleiben wie es ist.
        Sehr zu empfehlen ist auch die Harry Dresden Reihe. Ein bisschen von Allem, gepaart mit ne großen Prise Sarkasmus 😉
        Schönen Tag noch für dich…
        Das mit der Steuer klappt auch noch 😂

      • papercuts1 5. Juni 2015 / 16:26

        Hallo Mivida,

        Harry Dresden steht schon länger bei mir auf der Wunschliste. Müsste die Reihe nur von vorne beginnen, und das sind ja einige Bände bisher! Auf Deutsch gab’s da ja wohl auch einen Sprecherwechsel von David Nathan zu Richard Barenberg. Ich würde aber vermutlich in Englisch hören, und da bleibt der Sprecher gleich.

        Wenn du Harry Dresden magst, gefällt dir auch Ben Aaronovitch’s ‚Rivers of London‘-Reihe? Da bin ich ja großer Fan von!

        Gruß,

        Ute

    • Jenni 5. Juni 2015 / 1:07

      Tolle Sammlung von absolut stichhaltigen Gründen! 🙂

    • papercuts1 5. Juni 2015 / 8:54

      Hallo René,

      Ja! 12 tolle Gründe. Schön, dass wir uns einig sind: Hörbücher sind die ursprünglichste Form des Lesens.

      Wir sind uns sowas von einig. Wie schön!

      Gruß,

      Ute

  16. Jenni 5. Juni 2015 / 1:04

    Sehr schöner Artikel! 🙂 Ich kann mich den bisherigen Kommentaren voll anschließen: Haushalt und (lange) Pendelzeiten sind perfekt für Hörbücher! Ich würde auch noch beim Zähneputzen hören, aber die elektrische Zahnbürste ist einfach zu laut dafür! 😉

    Bei längeren Zugfahrten schleppe ich schon gar keine Bücher mehr mit: ein paar Hörbücher auf den MP3-Player ziehen und ich bin stundenlang versorgt! 🙂

    Was ich noch ergänzen kann bzgl. der Sprecher: Es gibt Bücher, die ich mir unabhängig vom Sprecher als Hörbuch kaufe (und dabei schon manchen tollen Sprecher für mich entdeckt habe!). Und es gibt Sprecher, denen ich sozusagen alles abkaufe, egal, ob mir der Inhalt oder das Genre vorab gefällt. Ich will einfach nur diesen Stimmen lauschen – und kann dabei ganz nebenbei literarisches Neuland entdecken.

    Besonders schön finde ich, wenn ein Autor selbst liest und das richtig toll macht. Ich liebe z.B. die „Rico, Oskar“-Trilogie, von Andreas Steinhöfel gelesen. Einfach hinreißend! 🙂

    Liebe Grüße an alle Hörbuch-Fans hier! Dass wir diese wunderbare Leidenschaft teilen, verbindet doch irgendwie! 🙂

    • papercuts1 5. Juni 2015 / 9:01

      Hallo Jenni,

      so wie du gibt es Hörbücher, die ich mir kaufe, weil ich weiß, dass es ein wundervoller Sprecher ist. Allerdings nur, wenn mich das Buch auch irgendwie ein bisschen interessiert. So höre ich Bücher, die ich sonst vielleicht gar nicht entdeckt hätte, eben nur, weil ich ihnen wegen des Sprechers eine Chance gebe. Anders herum höre ich IMMMER in die Hörprobe rein. Ein Buch kann mich noch so sehr interessieren – wenn die Hörprobe mich gar nicht anspricht, wird es eben das gedruckte Buch oder eBook. Dazu ist mir der Sprecher dann doch zu wichtig.

      Schön, dass die Hörbuch-Fans so eine wunderbare Gemeinschaft sind, nicht wahr? 🙂

      Gruß,

      Ute

      • Jenni 6. Juni 2015 / 20:47

        Hallo Ute,

        ja, das ist wirklich schön! 🙂

        Ich höre auch gerne Kinderbücher, die ja sehr oft von wirklich sehr guten Sprechern gelesen werden.
        Z. B. ganz großartig: „Der Galimat und ich“, Buch von Paul Maar, gelesen von Andreas Fröhlich. Da kommt alles drin vor – von kleinen Jungs und Mädchen bis hin zu älteren Männern und Frauen. Ich finde es immer wieder faszinierend, wie jemand alle Figuren sozusagen als „Alleinunterhalter“ rüberbringen kann. 😉

        Liebe Grüße
        Jenni

      • papercuts1 11. Juni 2015 / 17:12

        Hallo Jenni,

        Andreas Fröhlich ist ein wunderbarer Sprecher! Meine Kids haben die ‚Eragon‘-Reihe, die er liest, so mucksmäuschenstill verschlungen, dass ich mir fast Sorgen gemacht habe. Und Hörbücher für Erwachsene kann er genauso gut vortragen. Mit meiner Tochter zusammen (die war da 13) habe ich beim Autofahren ‚Das Lächeln der Frauen‘ gehört. Eigentlich seicht, aber sooo charmant gelesen!

        Wenn du Kinderbücher magst, wie wär’s dann mal mit ‚Das Graveyard-Buch‘ von Neil Gaiman? Das liest Jens Wawrczeck vor, und zwar ganz großartig. Oder die Lieblingsreihe unserer ganzen Familie: ‚Nennt mich nicht Ismael‘ von Michael G. Bauer, ebenfalls von Wawrzeck gelesen. Unfassbar gut!

        Gruß,

        Ute

      • Jenni 16. Juni 2015 / 21:09

        Hallo Ute,

        das Antworten geht hier irgendwie nur einmal. Also hier nochmal neu. 🙂

        Danke für den Tipp! Jens Wawrczeck ist ohne Frage einer der allerallerallerbesten auf diesem Gebiet und ich habe jede Menge (Kinder-)Hörbücher von ihm daheim und jedes davon quasi mit den Ohren inhaliert. 😉
        Ich liebe „Das kleine Gespenst“, weil er da so süß naiv und unschuldig klingt, wie das Gespenst eben ist. Aber z.B. auch das ernstere „Juju“ und das ziemlich traurige „Lassie kehrt zurück“, beides aus seiner Edition Audoba. Ach, und so vieles andere. Aber das Graveyard-Buch kenne ich bisher noch nicht. Also danke nochmal fürs Draufbringen! 🙂

        Lieben Gruß!
        Jenni

      • papercuts1 17. Juni 2015 / 17:08

        Hallo Jenni,

        das Antworten geht nur einmal? Komisch. Eigentlich geht das mehrmals. Hm.

        ‚Lassie kehrt zurück‘ steht auch noch auf meiner Liste. Allerdings meutern meine Teenager im Auto bei solchen ‚Kinderbüchern‘ inzwischen. Schade. Muss ich wohl mal allein hören.

        Ich wünsche dir ganz viel Spaß mit dem Graveyard-Buch! Und dann unbedingt die ‚Ismael‘-Trilogie hören…!

        Gruß,

        Ute

      • Jenni 17. Juni 2015 / 21:45

        Huhu Ute,

        ah ja, es geht DOCH mit dem Antworten, aber es ist ein wenig irritierend, weil das Antwort-Fenster ganz unten auf der Seite aufgeht und nicht unter dem Beitrag, den man beantworten möchte. Egal. 😉

        Also, was Lassie angeht, kann ich nur sagen: Das ist aus meiner Sicht absolut kein Kinderhörspiel, auch wenn es einem als solches untergejubelt werden soll und man es von der Fernsehserie her denkt.
        Ich habe es mir bisher nur ein einziges Mal angehört, weil ich es echt schwere Kost finde. Es ist zum einen anspruchsvoll mit vielen Personen – die Jens natürlich alle genial darstellt – und zum anderen ist die Geschichte einfach sehr „schwer“ im Sinne von dramatisch und auch wirklich traurig. Als Kind hätte ich mir das wahrscheinlich nicht ganz angehört oder wenn, dann hätte ich davon Alpträume bekommen. Aber du kannst es ja mal vorher probehören und dann weißt du, ob es deinen Kindern gefallen würde. 🙂

        Und aus traurigem Anlass habe ich gestern wieder meine „Puh der Bär“-Kollektion rausgeholt, die ich auf CD und auch noch auf Kassetten habe – gelesen von Harry Rowohlt. Das gehört natürlich auch zum Besten, was es an Kinderhörbüchern gibt.

        Und zum Thema Klassiker für Kinder: Die neu erschienene Lesung von „Pünktchen und Anton“ von Bastian Pastewka ist auch ganz wundervoll und absolut empfehlenswert! 🙂

        So, jetzt höre ich aber auf! 😉 Und ordere vielleicht mal noch das eine oder andere neue Hörbuch … 😉

        Liebe Grüße!!
        Jenni

      • papercuts1 18. Juni 2015 / 7:55

        Hallo Jenni,

        danke für die ‚Vorwarnung‘ wegen Lassie. Ich kenne bisher auch nur die alte Fernsehserie, aber die Buchvorlage scheint ja in eine ganz andere Richtung zu gehen.

        Harry Rowohlt. Sein Tod hat mich auch bestürzt. Mein Sohn und ich haben im Urlaub mal die gesamte Eddie Dickens-Reihe zusammen durchgehört. Die hole ich jetzt auch noch mal hervor – unnachahmlich, wie Harry Rowohlt das vorliest!

        Bei Klassikern für Kinder ist bei uns übrigens ein Dauerbrenner ‚Tom Sawyer‘, gelesen von Wawrczeck’s ‚Kollege‘ Oliver Rohrbeck. Schon gehört?

        Gruß,

        Ute

      • Jenni 21. Juni 2015 / 21:13

        Liebe Ute,

        neiiin, „Tom Saywer“ würde ich liebend gerne mal hören, aber als ich mal danach geschaut habe, schien mir, als gäbe es das exklusiv nur bei Audible. Und das läuft bei mir auf keinen Gerät. Oder hast du da andere Bezugsquellen, gibt es das auch auf CD, so ganz klassisch?

        Von Oliver habe ich zuletzt „Der kleine Prinz“ gekauft, das ist auch tollst! 🙂

        Was ich von Jens auch noch sehr schön finde, sind die beiden „Bendix Brodersen“-CD-Sets, nach den Büchern von Alice Pantermüller.

        Also, falls du mir einen Tipp bezüglich Tom Saywer hast, let me know, please! :))

        LG
        Jenni

      • papercuts1 24. Juni 2015 / 19:09

        Hallo Jenni,

        ach Mann, du hast recht: Diese Version von ‚Tom Sawyer‘ gibt’s tatsächlich nur bei Audible. Hatte ich gar nicht drauf geachtet. Das gab’s da mal kostenlos, und da habe ich es ‚mitgenommen‘. Du hörst Hörbücher nur auf CD? Dann geht das leider nicht, schade.

        Deswegen kenne ich umgekehrt ‚Bendix Brodersen‘ wohl nicht – ich plage mich ungern mit CDs rum und bevorzuge Downloads.

        Aber wenn du CDs magst, kennst du bestimmt einen anderen Kinder/Jugendbuchklassiker: ‚Anne auf Green Gables‘. Davon haben wir hier sämtliche Teile, und meine Tochter und ich können sie immer wieder hören.

        Gruß,

        Ute

  17. Nadine 5. Juni 2015 / 18:47

    Ich konnte irgendwie gar nicht weiter auf deine Antwort antworten 😉

    Nein, ich finde nicht, dass das schneller stellen stört. Ich stelle es auch nur um 25 % schneller, das geht. Die ersten zwei Sätze sind rasend schnell und dann geht es. Mittlerweile finde ich die normale Geschwindigkeit viel zu langsam.

    Axel Milberg: Anfangs hatte ich auch den Tatort Kommissar vor Augen, das ging aber recht schnell vorbei. ich finde einfach, dass er gut liest.

  18. Katja 8. Juni 2015 / 7:28

    Ich kann alle Punkte unterstreichen!! Auch ich höre Hörbücher (bereits seit 2006) bei der Hausarbeit und in der Bahn – dass gekürzte Hörbücher nicht gekennzeichnet kann ich nicht bestätigen. Ich höre nur ungekürzte Fassungen. Ein Hoch auf Hörbücher 🙂

    • papercuts1 11. Juni 2015 / 17:16

      Hallo Katja,

      ja, wenn man genau hinschaut, kann man eigentlich immer erkennen, ob ein Hörbuch gekürzt ist oder nicht. Ob das draufstehen MUSS, weiß ich nicht, kenne es aber selbst nicht anders. Und ich achte da drau! So wie du.

      Ansonsten: Ein Hoch auf Hörbücher, jawohl! 🙂

      Gruß,

      Ute

  19. Kastanies-Leseecke 13. Juni 2015 / 16:49

    Hallo Katja!

    Ich bin auch absoluter Hörbuchfan, allerdings höre ich fast nur im Auto, Zuhause bin ich doch zu schnell abgelenkt.
    Manchmal höre ich sogar das Hörbuch von dem Buch, das ich schon gelesen habe.
    Und da ein Tag nur begrenzte Stunden zum Lesen zur Verfügung stellt, ist ein Hörbuch unterwegs ideal, um sich weitere Literatur zuzuführen 😉

    Das Sprecher-Argument ist aber nicht ganz von der Hand zu weisen. Ich mußte auch schon Hörbücher abbrechen, weil der Vorleser gar nicht ging!!! Und Christoph Maria Herbst kann selbst aus mittelmäßigen Büchern einen echten Hochgenuß machen 😉

    Liebe Grüße
    Kerstin

  20. nellysleseecke 14. Juni 2015 / 12:52

    Huhu, ich muss dir ein großes Lob aussprechen: einen so tollen Artikel hab ich lange nicht gelesen!
    Ich persönlich mag Hörbücher nicht so gerne, aber das liegt einzig und allein an meinen persönlichen Vorlieben und hat nichts mit den von dir genannten Vorurteilen zu tun. Ich kann mich irgendwie nie so richtig darauf konzentrieren, ich lese schneller als die Hörbücher gelesen werden und da werd ich schnell ungeduldig 😀

    Ich kann aber auch verstehen, warum manche Menschen so arg auf Hörbücher abfahren. Daher ein toller Post!! Vielen Dank dafür

    Viele liebe Grüße
    Nelly von Nellys Leseecke

    • papercuts1 15. Juni 2015 / 13:08

      Hallo Nelly,

      ich danke dir sehr für das Lob! 🙂 Vor allem, weil du selbst nicht so ein Hörbuch-Fan bist, meine Argumente für Hörbücher und gegen Vorurteile aber trotzdem nachvollziehen kannst. Ich bin auch bei Print-Büchern ein eher ‚mittelschneller‘ Leser, insofern passt die Geschwindigkeit bei Hörbüchern für mich meist ganz gut. Sehr schnell lese ich nur beruflich. Privat gehe ich’s beim Lesen/Hören lieber genüsslich an. Die Geduld verliere ich nur bei schlechten Büchern – aber da bin ich dann auch konsequent und breche ab.

      Gruß,

      Ute

  21. Jenni 25. Juni 2015 / 23:20

    Huhu Ute,

    ich habe meistens die CDs, die ich dann aber rippe und auf dem MP3-Player höre. 🙂 Aber bei Audible … also vielleicht hab ich das nicht richtig kapiert, aber irgendwie hat das bei mir nicht funktioniert; das ist doch ein anderes Format als MP3, oder?
    Wäre super, wenn ich das falsch verstanden hätte, denn „Tom Saywer“ würde ich wirklich liebend gerne mal hören.

    „Bendix Brodersen“ gibt’s bestimmt auch als Download; allerdings habe ich da auch die CDs und hab sie selbst „kleingemacht“. 😉

    Und um auch noch einen Tipp beizusteuern: Zum kommenden „Die Minions“-Kinofilm gibt’s ab 2. Juli eine Hörbuchversion, gelesen von Oliver Rohrbeck! Da bin ich sehr gespannt, wie das umgesetzt ist! 🙂

    Liebe Grüße
    Jenni

  22. Cindy von Kumos Buchwolke 13. September 2015 / 18:17

    Hallo Ute,

    Mittlerweile höre ich auch mehr Hörbüchrt. Irgendwie ist dasInteresse daran in der Kindheit entstanden. Schließlich ging nichts über Hörspielkassetten oder eben CD’s und ich höre das heute noch gerne.

    Es hat aber lange gebraucht bis ich zu meinem ersten Hörbuch gegriffen habe, nicht weil ich nicht wollte, sondern weil ich immer am Überlegen gewesen bin, ob ich dieses Buch lieber selbst lesen mag oder ob ich es erzählt bekommen mag. Diese Überlegungen habe ich jetzt noch. ^^“ Aber es gibt so viele interessante Bücher, nur so wenig Zeit um sie zu alle zu lesen. Wenn ich bedenke, dass ich auf meiner Arbeit Musik /Hörbücher hören kann, dann ergibt sich so eine großartige Möglichkeit so viel wie möglich zu hören. Außerdem nutze ich Hörbücher gerne, um Reihen aufzufrischen, bevor ich den aktuellen Teil lese.

    Liebe Grüße
    Cindy

    • papercuts1 17. September 2015 / 19:18

      Hallo Cindy,

      auch ich bin ein ‚Kassettenkind‘, kann dich also gut verstehen. Ja, es ist immer eine Entscheidung, ob man selbst lesen und lesen lassen will. Auch ich greife ja (aus total subjektiven Gründen, meist rein intuitiv) mal zum HÖrbuch und mal zum gedruckten Buch. Aber wenn man arbeiten/rumrennen/fahren etc. muss, sind Hörbücher einfach automatisch der Gewinner. Ist natürlich auch cool, dass du Hörbücher zum ‚Auffrischen‘ nimmst. Gute Idee!

      Gruß,

      Ute

  23. schuh6286 26. Dezember 2015 / 10:36

    Ich habe auch vielfahrerzeiten hinter mir und durch das hören der Bücher wieder gefallen am Auto fahren bekommen. Ich bin auch viel relaxter dabei und rege mich nicht mehr über die ganzen Idioten auf der Straße auf 😉 und sonst höre ich auch viel, wie du schon geschrieben hast…Beim bügeln, putzen, waschen, häkeln…Die Zeit wird einfach besser genutzt und unangenehme Dinge werden erfreulicher gemacht. Ich hab auf meinem Blog auch einen Beitrag über gekürzte Hörbücher verfasst, falls du Lust hast, schau gerne vorbei. LG Christina

    • papercuts1 31. Dezember 2015 / 10:10

      Hallo Christina!
      „Unangenehme Dinge werden erfreulicher gemacht“ – das stimmt genau so. VIEL erfreulicher sogar. Und klar gucke ich in deinen Blogbeitrag gerne an. Gleichgesinnte!

      Gruß,
      Ute

  24. Ascari 13. Februar 2017 / 7:52

    Hey 🙂

    Da ich heute Morgen eine Nachricht in meinem Posteingang hatte, dass du mir folgen würdest (Vielen Dank! Ich würde dir da sicherheitshalber aber auch Twitter bzw. ein RSS Abo empfehlen, denn mein WordPress-Blog aktualisiere ich nicht mehr), hab ich einen der vorgeschlagenen Artikel von dir angeklickt – und das ist dieser hier.

    Obwohl wir jetzt 2017 haben, kommt mir vor, dass sich in Sachen Vorurteile nichts verändert hat. Aus Neugier habe ich mal in meinen Audible-Account geschaut, meinen ersten Kauf dort habe ich bereits 2005 getätigt … Und ich weiß, dass ich früher bei uns immer in die Hörbücherei gegangen bin (Es gibt nämlich eine eigene bei uns) und viel geliehen habe, weil kaufen nicht immer drin war.

    Natürlich hat es auch in meinem Leben Phasen gegeben, wo ich wenig gehört habe, aber so ganz hat das nie aufgehört. Hängt wohl damit zusammen, dass irgendwann aus den Hörspielen für Kinder Hörbücher für Erwachsene wurden. Mittlerweile höre ich wieder öfter als früher (Audible-Abo sei Dank) und schreibe auch jeden Monat bei meinen Tops & Flops meinen Toptitel bei den Hörbüchern dazu.

    Als Missionar in Sachen Hörbücher betätige ich mich zwar nicht gerade (außer wenn es sich im „Gespräch“ ergibt), denn das muss jeder für sich selbst entscheiden, aber ich möchte auf das Format in meinem Leserleben jedenfalls nicht mehr verzichten. Egal ob Öffis, Badewanne, Hausarbeit oder Krankenzimmer – das Hörbuch hat auch in meinem Leben einen festen Platz.

    Liebe Grüße
    Ascari

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