Rezension: „Die Überfahrt“ von Mats Strandberg

Die Überfahrt von Mats StrandbergTitel: Die Überfahrt
Autor: Mats Strandberg
Sprache: Deutsch
aus dem Schwedischen übersetzt von: Antje Rieck-Blankenburg
Format: Hörbuch
Sprecher: David Nathan
Verlag: Argon
erschienen: 24.05.2017
Länge: 16:04 Std., ungekürzt

Das Hörbuch gibt es als Download bei audible.de, und zwar HIER. Es kostet im Flexi-Abo € 9,95 (regulärer Preis € 19,95 ). Eine Hörprobe findet ihr ebenfalls auf der Produktseite von Audible.

Inhaltsangabe:

Die Passagiere an Bord der schwedischen Ostseefähre Baltic Charisma wollen vor allem eins: sich amüsieren, und zwar um jeden Preis. Ob sie nach der Liebe ihres Lebens suchen oder vor den Dämonen ihres Alltags fliehen – die Nacht ist lang, und der Alkohol fließt reichlich. In dem ganzen Trubel bleiben die beiden dunklen Gestalten unbemerkt, die sich übers Autodeck an Bord schleichen: eine Mutter und ihr Kind. Mit ihnen betritt ein uraltes Grauen das Schiff, und es wird zur tödlichen Falle…

Zum Hörbuch:

Ihr wisst, dass ich eine Schwäche für Hörbücher habe, in der es um Zombies geht. Vampire finde ich auch nicht übel, und „Die Überfahrt“ des Schweden Mats Strandberg bietet blutrünstige Wesen, die eine Kombination aus beidem sind. Gelesen wird das Ganze auch noch von David Nathan, und die Vergleiche mit Stephen King aus anderen Kritiken fachen meine Neugierde an. Also hopp und an Bord der Fähre Baltic Charisma.

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Englische Hörbuch-Neuerscheinungen im Juni 2017

Gruseliges von Stephen King, Komisches von Kevin Hart, Fantastisches von Terry Brooks, Spannendes von Fiona Barton… auf dem Hörbücher-Blog von audible stelle ich euch 13 tolle neue englische Hörbücher für den Juni vor.

Zum Artikel auf dem Hörbücher-Blog geht es hier entlang!

„Sherlock“ Staffel 4, Folge 2: „Der lügende Detektiv“ – eine Jubelkritik

Englischer Trailer zu „The Lying Detective“

Vom sterbenden zum lügenden Detektiv

Meine Lieblingsfolge der 4. Staffel von „Sherlock“ beruht – wie der Titel sehr unverhohlen andeutet – auf der Originalgeschichte „The Dying Detektiv“ (Der Detektiv auf dem Sterbebett). Wer’s nicht mehr parat hat: Arthur Conan Doyle lässt darin Sherlock Holmes vortäuschen, schwerkrank im Sterben zu liegen. Er schickt den besorgten Dr. Watson zu einem Spezialisten für exotische Krankheiten, um diesen herzuholen. Culverton-Smith – so der Name – kommt in die Baker Street und gesteht dem sterbenden Detektiv, ein Mörder zu sein und Sherlock Holmes mithilfe einer präparierten Schachtel vergiftet zu haben. Dr. Watson, der sich hinter dem Bett versteckt hat, springt hervor und macht Culverton-Smith dingfest. Holmes gesteht Watson daraufhin, die Krankheitssymptome nur vorgetäuscht zu haben.

Steven Moffat, Autor dieser Episode, hat die Originalzutaten genommen und sie zu einer gewieften, unterhaltsamen, verwirrenden, cleveren und teils düsteren Folge neu arrangiert, ohne den Ursprung aus den Augen zu verlieren. Das macht allen Sherlock Holmes Fans Freude: Wer den ACD Canon schon auswendig kennt, wird mit Überraschungen belohnt. Neulinge bekommen einfach eine tolle Geschichte zum Knobeln.
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Sherlock Staffel 4, Folge 1: „Die sechs Thatchers“ – eine Manöverkritik

Ich habe mir jetzt lange genug auf die Zunge gebissen, Leute. Schon Anfang Januar lief die 4. Staffel von „Sherlock“ in England und war seither in etlichen anderen Ländern sowie über Streaming-Dienste schaubar. Aber weil die drei neuen Folgen in Spielfilmlänge jetzt erst (warum jetzt erst?!) auf Deutsch im Free TV laufen, habe ich mich zurückgehalten. Jetzt ist Schluss. Denn wenn ihr „The Six Thatchers / Die sechs Thatchers“ jetzt immer noch nicht gesehen habt (warum nicht?!) und ich euch mit diesem Artikel spoilere, dann seid ihr wirklich selbst Schuld.

Eins vorab: Ich kenne bereits die gesamte Staffel 4, und meine Meinung über die einzelnen Folgen wird natürlich von der Gesamtsicht auf die Staffel beeinflusst. Ich werde mich in meinen Postings trotzdem nur auf die jeweilige Folge beziehen und euch nicht über darüber hinaus spoilern.

Genug Vorgeplänkel. The Game is on!

Unwucht im Timing

„Die sechs Thatchers“ ist nicht meine Lieblingsfolge der Staffel (Das ist „Der lügende Detektiv“, aber dazu an anderer Stelle mehr). Beim ersten Schauen kommt mir vieles gehetzt und vom Timing her unausgewogen vor. Der Anfang wirbelt an einem vorbei, so dass man kaum Zeit zum Mitdenken hat. Vor allem Rosie’s Geburt geht mir viel zu schnell. Alles wirkt wie Bruchteile von dem, was ich erwartet hatte.
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