„Der Herr der Ringe“ in retro: Das Hörspiel von Peter Steinbach

Titel: Der Herr der Ringe – Das Hörspiel
nach J.R.R. Tolkien
Hörspielbearbeitung: Peter Steinbach
Regie: Bernd Lau
Musik: Peter Zwetkoff
Sprecher: Ersnt Schröder, Manfred Steffen, Klaus Herm, Matthias Haase, Edgar Hoppe, Rufus Beck u.v.a.
Produktion: Südwestfunk 1991/1992

erschienen in der Hörverlag als mp3-CD-Set 14.11.2016

Es war einmal…

…in den 50er Jahren, als noch niemand wusste, was ein Hobbit ist und dass Trolle bei Tagesanbruch versteinern. Heute dagegen gibt es kaum noch jemanden, der den weltberühmten, mehrbändigen Fantasy-Roman von J.R.R. Tolkien nicht kennt. Spätestens seit den Kinofilmen kennt jeder die Grundgeschichte: Hobbit Frodo Baggins aus dem Auenland begibt sich auf eine abenteuerliche Reise durch Mittelerde, um den einen Ring der Macht endgültig zu zerstören, bevor er dem bösen Sauron in die Hände fällt und alles verloren ist.

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„Sartana: Noch warm und schon Sand drauf“ oder: Wie auch mein Mann sich in Stefan Kaminski verliebte

Es gibt so Abende, die sind völlig unerwartet perfekt, obwohl drumherum nichts, aber auch gar nichts in Ordnung ist. Wo du gestresst und müde zu einer Veranstaltung gehst und viel lieber zuhause geblieben wärest, aber die Tickets waren eben teuer – und auf einmal dreht sich alles in die richtige Richtung und alles wird wunderbar. Solche Abende sind selten und kostbar ohne Ende.

So ein Abend war vorgestern.

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Rezension: „Monster 1983: Die komplette 2. Staffel“ von Ivar Leon Menger, Annette Strohmeyer und Raimon Weber

Monster 1983 Staffel zwei von Ivar Leon MengerTitel: Monster 1983: Die komplette 2. Staffel
Autoren: Ivar Leon Menger, Annette Strohmeyer, Raimon Weber
Sprache: Deutsch
Sprecher: David Nathan, Luise Helm, Simon Jäger, Nana Spier, Ekkehardt Belle, Norbert Langer u.a.
Format: Hörspiel (Download)
Anbieter: Audible
erschienen: 31.10.2016
Länge: 09:52 Std., ungekürzt

Das Hörspiel erhaltet ihr nur bei audible.de, und zwar HIER. Es kostet im Flexi-Abo € 9,95 (regulärer Preis € 19,95). Eine Hörprobe findet ihr ebenfalls auf der Produktseite von Audible.

Inhaltsangabe:

Oregon, 1983 – nach einer grausamen Serie mysteriöser Morde scheint in dem kleinen Küstenstädtchen Harmony Bay endlich wieder Normalität einzukehren. Zumindest, wenn es nach Bürgermeister White geht. Doch Deputy Landers traut dem Frieden nicht, denn zu viele Fragen sind noch immer ungeklärt: Warum und wohin sind Sheriff Cody und seine beiden Kinder verschwunden? Wieso war die Regierung hinter dem Nachtmahr her? Was hat es mit dem ominösen Manila Club auf sich? Und warum will der Bürgermeister unbedingt Gras über die Sache wachsen lassen?

Zum Hörspiel:

Pünktlich zu Halloween 2016 habe ich sie wieder im Ohr: Die hübsche, mysteriös-nostalgische Eröffnungsmusik von MONSTER 1983, Staffel zwei. Nach dem ersten Teil sind die Erwartungen hoch: Viele Fragen sind offen geblieben, und viel hängt davon ab, ob Ivar Leon Menger, Annette Strohmeyer und Raimon Weber sie diesmal beantworten. Dass Menger im Vorfeld berichtet hat, er habe die Rezensionen zu Staffel eins sorgfältig studiert, macht ihn jedenfalls sympathisch. So ernst genommen fühlt man sich als Hörer doch selten.

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Rezension: „Romeo and Jude“ von Marty Ross

Romeo and Jude von Marty RossTitel: Romeo and Jude
Autor: Marty Ross
Format: Hörspiel
Sprache: Englisch
Sprecher: Owen Teale, Nick Moran, Matthew Tennyson u.a.
Anbieter: Audible Studios
erschienen: 10.02.2016
Länge: 05:43 Std., ungekürzt

Das Hörspiel ist bei audible.de erhältlich, und zwar HIER. Es kostet im Flexi-Abo €9,95 (regulärer Preis €20,95). Eine Hörprobe findet ihr auf der Produktseite von audible.

Inhalt:

A gritty reimagining of Shakespeare’s famous tragedy – full of passion, emotion, scandal, disillusionment and family fallout. A brand new modern-day audiobook adaptation of William Shakespeare’s classic love story.

Zum Hörspiel:

Eine moderne, englische Hörspiel-Adaption von Shakespeare’s bekanntester Liebestragödie. Dazu noch ein „Game of Thrones“-Darsteller (Owen Teale, „Ser Allisar Thorn“ von der Night’s Watch) als eine der Hauptfiguren. Dass ich das hören muss, ist ja klar!

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Rezension: Monster 1983 von Ivar Leon Menger (Hörspiel)

Monster 1983 von Ivar Leon MengerMonster 1983

Autor: Ivar Leon Menger, Anette Strohmeyer, Raimon Weber
Format: Hörspiel
Sprecher: David Nathan, Luise Helm, Benjamin Völz, Nana Spier, Ekkehardt Belle, Norbert Langer u.a.
Anbieter: Audible
erschienen: 31.10.2015
Länge: 10:56 Std., ungekürzt

Das Hörspiel ist als Download bei audible.de erhältlich, und zwar HIER. Es kostet im Flexi-Abo € 9,95 (regulärer Preis € 19,95). Eine Hörprobe findet ihr ebenfalls auf der Produktseite von Audible.

Inhalt:

Oregon, Sommer 1983 – eine Serie mysteriöser Todesfälle rüttelt das Küstenstädtchen Harmony Bay aus seinem friedlichen Schlaf. Sheriff Cody, den es nach dem Tod seiner Frau dorthin verschlagen hat, wird bereits kurz nach seiner Ankunft zur Pflicht gerufen, denn es geschehen merkwürdige Dinge: Ein Gefangenentransport zerschellt an einer Klippe, ein russischer Spion ist wie vom Erdboden verschluckt und es tauchen immer mehr Leichen auf, die merkwürdige Einstiche im Rücken aufweisen.

Zum Hörspiel:

Als Retro-Grusel-Krimispaß präsentiert sich die 1. Staffel von MONSTER 1983 der deutschen Audible Studios. Zehn gut 1-stündige Folgen hat der uns aus DARKSIDE PARK und PORTERVILLE gut bekannte Ivar Leon Menger geschrieben, die in „das kultigste Jahrzehnt des letzten Jahrtausends“ zurückführen.

Wenn man, wie ich, seine Jugend in den 80ern durchlebt hat und sich mit Schulterpolstern, lilafarbenen Bomberjacken, „Dallas“ und Duran Duran rumschlagen musste, ist so ein 80er-Hörspiel irgendwas zwischen nostalgischem Spaß und Traumabewältigung. Umso höher meine Erwartungen.
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Neues auf dem Audible Blog: ‚Six Degrees Of Assassination‘ von M.J. Arlidge

six degrees of assassination_175Auf dem hoerbuecher-blog von Audible stelle ich euch diesmal kein Hörbuch vor, sondern ein HörSPIEL: ‚Six Degrees Of Assassination‘ von Thriller-Autor M.J. Arlidge.

U.a. mit den Stimmen von ‚Moriarty‘ Andrew Scott und Agye Freeman aus ‚Dr Who‘.

Hier geht’s direkt zur Rezension!

Rezension: ‚Six Degrees of Assassination‘ of M.J. Arlidge

six degrees of assassination_175Titel: Six Degrees of Assassination
Autor: M.J. Arlidge
Format: Hörspiel
Sprache: Englisch
Sprecher: Andrew Scott, Freema Agyeman, Hermione Norris, Clive Mantle, Clare Grogan, Geraldine Somerville, Julian Rhind-Tutt
erschienen: 24.11.2014
Anbieter: Audible Studios
Länge: 04 Std. 48 Min. (ungekürzt)

Das Hörspiel ist als Download bei audible.de erhältlich, und zwar HIER. Es kostet im Flexi-Abo € 9,95 (regulärer Preis € 24,95). Eine Hörprobe findet ihr ebenfalls auf der Produktseite von audible.

Inhaltsangabe (audible):

On a sullen, cloudy July day ten years since 7/7, the happy, confident and optimistic British Prime Minister is visiting a charity in East London. It’s just two months after the general election which saw John Campbell’s government returned to power with a clear majority, the economy is on the mend and the coalition is fast becoming a bad memory. Suddenly, a man appears out of the crowd and shoots him three times in the chest.

Step forward Alex Cartwright (Andrew Scott), MI5 Chief Counter Terrorism Officer who must find out the truth. But it’s easier said than done, as he discovers that whoever ordered the assassination has covered their tracks very well indeed. Along with Ellen Townsend, his trusted second-in-command, Cartwright finds himself embroiled in a race against time which leads him into the murky heart of Westminster…and beyond.

Zum Hörspiel:

Andrew ‚Moriarty‘ Scott aus Sherlock als MI5-Agent in einem englischen Hörspiel? Musste sofort auf meinen iPod. Nach Glashaus war ich sowieso angefixt, was Hörspiele angeht. Und ich werde nicht enttäuscht: Six Degrees of Assassination ist einfach klasse.

Die Story ist eine Mischung aus ’24‘ und ‚James Bond‘. Ganz klassisch muss England zu Beginn ein Attentat auf den Premierminister wegstecken, und bei der Suche nach dem Täter wird rasch klar, dass es nicht die Einzeltat eines Verrückten gewesen ist. Mit jedem weiteren Verdächtigen werden die Ausmaße komplexer, es geht über die Landesgrenzen hinaus, wieder zurück ins Vereinigte Königreich und wird schließlich persönlich.

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Rezension: ‚Der Seelenbrecher‘ von Sebastian Fitzek und Johanna Steiner

der seelenbrecherTitel: ‚Der Seelenbrecher‘

Autoren: Sebastian Fitzek, Johanna Steiner

Format: Hörspiel

Sprache: Deutsch

Sprecher: Simon Jäger, Richard Barenberg, Rainer Fritzsche, Andrea Aust u.a.

Anbieter: Audible GmbH

Erscheinungsdatum: 30. Januar 2014

Länge: 5 Std 34 min (ungekürzt)

Das Hörspiel ist als Download bei audible.de erhältlich, und zwar HIER. Es kostet im Flexi-Abo nur € 9,95 (regulärer Preis € 20,95).

Beschreibung (audible):

Sie wurden nicht vergewaltigt. Nicht gefoltert. Nicht getötet. Ihnen geschah viel Schlimmeres… Drei Frauen verschwinden spurlos. Nur eine Woche in den Fängen des Psychopathen, den die Presse den „Seelenbrecher“ nennt, genügt: Als die Frauen wieder auftauchen, sind sie psychisch gebrochen – wie lebendig in ihrem Körper begraben. Kurz vor Weihnachten wird der Seelenbrecher wieder aktiv, ausgerechnet in einer psychiatrischen Luxusklinik. Ärzte und Patienten müssen entsetzt feststellen, dass man den Täter unerkannt eingeliefert hat, kurz bevor die Klinik durch einen Schneesturm völlig von der Außenwelt abgeschnitten wurde. In der Nacht des Grauens, die nun folgt, zeigt der Seelenbrecher, dass es kein Entkommen gibt.

Zum Hörspiel:

Ich dachte, ich hätte mehr zu diesem Hörspiel zu sagen. Und ich dachte, ich würde mich überschlagen von Lob. Aber wie das so ist mit Erwartungen – sie erweisen sich als zu hoch gesteckt. Oder sorgen, eben WEIL so hoch gesteckt, für eine kleine Enttäuschung.

Klar, Hörspiel-technisch ist Der Seelenbrecher 1a. Audible macht sowas nicht zum ersten Mal, hat hoch professionelle Geräuschemacher, Tontechniker, Komponisten und einen Pulk überzeugender Sprecher ins Boot geholt, und das hört man auch. Technisch gesehen gibt es von mir die volle Punktzahl.

Aber von der Geschichte an sich hatte ich mir mehr versprochen. Mehr Gänsehaut. Mehr Mitfiebern. Mehr Überraschung. Mehr Eintauchen. Einfach mehr.

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Rezension: ‚Neverwhere‘ von Neil Gaiman

neverwhereTitel: ‚Neverwhere‘

dt. Titel: ‚Niemalsland‘

Autor: Neil Gaiman

Format: Hörspiel

Sprache: Englisch

Sprecher: Christopher Lee, James McAvoy, Natalie Dormer, David Harewood, Sophie Okonedo, Benedict Cumberbatch, Anthony Head u.a.

Anbieter: AudioGo Ltd

Erscheinungsdatum: 5. September 2013

Länge: 3 Std 48 min

Das Hörspiel gibt es als download bei audible.de, und zwar HIER. Es kostet im Flexi-Abo € 9,95 (regulärer Preis €12,95). Eine Hörprobe gibt es auf der Produktseite von audible (oder im Video unter dem Beitrag).

Beschreibung:

Richard Mayhew, ein in London lebender Schotte, hilft eines Abends auf der Straße einer verletzten jungen Frau, die sich ‚Door‘ nennt. Dieser Akt der Barmherzigkeit führt jedoch dazu, dass Richard sprichwörtlich aus ‚London Above‘ verschwindet und sich in ‚London Below‘ wiederfindet – einer mystisch-verrückten Parallelwelt, in deren U-Bahnstationen nicht nur die Warnung ‚Mind the gap!‘ eine ganz neue Bedeutung findet…

Richard traut seinen Augen nicht. Bei dem Versuch, sowohl der gejagten Door zu helfen, als auch einen Weg zurück nach ‚London Above‘ zu finden, trifft er auf Mörder, Heilige, Ritter, Monster – und sogar auf einen Engel. Namens Islington.

Zum Hörspiel:

NEVERWHERE ist eigentlich eine mehrteilige Fernsehserie, von Neil Gaiman 1996 für die BBC geschrieben. Im gleichen Jahr wandelte Gaiman die TV-Serie in einen Roman um. Wie er selbst sagt, gab ihm das die Möglichkeit, einzelne Elemente und Passagen auszuweiten und auszuschmücken – sein ‚director’s cut‘ in Buchform. 2005 folgte die Adaption in eine Comic-Reihe. 2013 schließlich wurde NEVERWHERE als 6-teiliges Radio-Hörspiel für die BBC produziert und ausgestrahlt.

Ebendieses Hörspiel ist das, worum es hier geht. Soweit, so gut.

Ohne Gaiman-Erfahrung sollte man sich nicht in dieses Abenteuer stürzen. Und auch nicht ohne wirklich gutes englisches Hörverständnis. Mein Glück, dass ich beides habe, als ich mich mit Richard ins ‚London Below‘ begebe! Dessen unterhaltsames und authentisches Schottisch bringt mich allerdings erstmal an meine Grenzen, und einhören ist gefragt.

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Rezension: ‚Amokspiel‘ von Sebastian Fitzek

AmokspielTitel: ‚Amokspiel‘

Autoren: Sebastian Fitzek, Johanna Steiner

Format: Hörspiel

Sprache: Deutsch

Sprecher: Vera Teltz, Simon Jäger, Uve Teschner, Timmo Niesner, Detlef Bierstedt, Oliver Rohrbeck u.a.

Anbieter: Audible

Veröffentlicht: 13. Juni 2013

Länge: 7 Std 06 Minuten (ungekürzt)

Erhältlich ist das Hörspiel bei audible.de, und zwar HIER. Es kostet  €9,95 im Flexi-Abo (Normalpreis €20,95).

Eine kostenlose Hörprobe findet ihr auf der Produktseite von audible.

Beschreibung (Audible):

Dieser Tag soll ihr letzter sein. Die renommierte Kriminalpsychologin Ira Samin hat ihren Selbstmord sorgfältig vorbereitet. Zu schwer lastet der Tod ihrer ältesten Tochter auf ihrem Gewissen. Doch dann wird sie zu einem grauenhaften Geiseldrama in einem Berliner Radiosender gerufen. Ein Psychopath spielt ein makaberes Spiel…

Nach dem grandiosen und preisgekrönten Bestseller „Das Kind: Das ungekürzte Hörspiel“ hat Hörspiel-Regisseurin und Ohrkanus-Preisträgerin Johanna Steiner nun Sebastian Fitzeks „Amokspiel“ komplett als Hörspiel adaptiert und mit Oliver Rohrbecks Lauscherlounge-Team im Hörspielstudio Xberg vertont. Auch diesmal ist wieder die Creme de la Creme der deutschen Sprecherinnen und Sprecher vertreten, angefangen bei Simon Jäger (Erzähler) über Vera Teltz (Ira Samin), Timmo Niesner (Jan May), Uve Teschner (Oliver Götz), Detlef Bierstedt (Steuer), Oliver Rohrbeck (Diesel), Julia Stöpel (Kitty Samin) bis Reinhard Kuhnert (Johannes Faust). Hinzu kommt ein für das Hörspiel komponierter Soundtrack von Dirk Wilhelm. Herausgekommen ist ein hochspannendes, über 7-stündiges Hörerlebnis, das an Detailtreue und emotionaler Intensität seines Gleichen sucht.

Zum Hörspiel:

Aha. Fitzek als Hörspiel. Ungekürzt. Mit einem Who is Who der deutschen Sprechergarde vor den Mikrofonen. Obwohl ich ja wirklich so meine Bedenken mit Fitzek habe (s. DER NACHTWANDLER), lockt es mich doch. Bekommt der Herr Fitzek eben noch mal eine Chance.

Und siehe (oder vielmehr höre) da: Er nutzt sie!

Wenn ich mich nicht sehr irre, ist das der gute Erik Räuker, der uns mit einer Definition von ‚Amok‘ und einem Zitat von Schopenhauer stimmig ins Geschehen taucht. Dann übernimmt Simon Jäger als Erzähler, vor der Geräuschkulisse von Gemüse-Geschnippel, brodelnden Kochtöpfen und Telefonklingeln. Wir lernen Jan (gesprochen von Timmo Niesner) kennen, in einem traumatischen, die Geschichte definierenden Moment.  Es ist derselbe Jan, der wenige Kapitel später in einem Berliner Radiosender Geiseln nimmt und ein makaberes Spiel beginnt…

Alles Weitere wäre – wie das bei Fitzek ja immer ist – zu viel verraten. Ganz typisch wird der Hörer Ohrenzeuge eines Dramas, bei dem nichts so klar und durchschaubar ist, wie es zunächst den Anschein hat. Es gibt unerwartete Wendungen, falsche Fährten und die klassischen ‚Häh? Hab ich da irgendwas nicht mitbekommen?!‘-Momente, die Fitzek gerne erst rückblickend erläutert. Wer hier gut und wer böse ist, oder vielleicht auch von beidem etwas, das sollte man nicht zu früh beschreien. Auch typisch: ein wilder Showdown, den man erst im Epilog so richtig auseinanderklamüsert bekommt.

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