Wie ich mit Claire & Jamie die Neue Welt erobere: Drumns Of Autumn (Outlander #4)

Eigentlich wollte ich nach Outlander #3 „Voyager“ erstmal eine Pause einlegen und mir in aller Ruhe die anstehende 3. TV-Staffel ansehen. Aber auch wenn Geduld eine Tugend ist – nicht bei mir, und so griff ich noch am selben Tag zu Buch 4 der Reihe: „Drums of Autumn“ (auf Deutsch: „Der Ruf der Trommel“).

 

Worum geht es in „Drums of Autumn“?

Drums of Autumn von Diana GabaldonWaren Claire und Jamie am Ende von Buch 3 in Amerika angekommen, so verbringen sie Buch 4 damit, sich dort ein neues Leben aufzubauen – nicht einfach in der Wildnis der frühen Siedlerzeit, wo Indianer, wilde Tiere und harte Winter nur zu einigen der Gefahren gehören, mit denen sie konfrontiert werden. Währenddessen macht Claire’s Tochter Brianna in den 60er Jahren eine Entdeckung, die ihr klar macht: Sie muss ihre Mutter finden. Auf Brianna’s Fersen: Roger Wakefield, der mehr als nur Gefallen an ihr gefunden hat.

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„Der Herr der Ringe“ in retro: Das Hörspiel von Peter Steinbach

Titel: Der Herr der Ringe – Das Hörspiel
nach J.R.R. Tolkien
Hörspielbearbeitung: Peter Steinbach
Regie: Bernd Lau
Musik: Peter Zwetkoff
Sprecher: Ersnt Schröder, Manfred Steffen, Klaus Herm, Matthias Haase, Edgar Hoppe, Rufus Beck u.v.a.
Produktion: Südwestfunk 1991/1992

erschienen in der Hörverlag als mp3-CD-Set 14.11.2016

Es war einmal…

…in den 50er Jahren, als noch niemand wusste, was ein Hobbit ist und dass Trolle bei Tagesanbruch versteinern. Heute dagegen gibt es kaum noch jemanden, der den weltberühmten, mehrbändigen Fantasy-Roman von J.R.R. Tolkien nicht kennt. Spätestens seit den Kinofilmen kennt jeder die Grundgeschichte: Hobbit Frodo Baggins aus dem Auenland begibt sich auf eine abenteuerliche Reise durch Mittelerde, um den einen Ring der Macht endgültig zu zerstören, bevor er dem bösen Sauron in die Hände fällt und alles verloren ist.

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Wie ich mit Claire und Jamie zusammen alt werde: Outlander #3 – „Voyager“

Nachdem ich mich vor knapp einem Monat kopfüber in die „Outlander“-Saga gestürzt habe, gab es bisher noch keinen Grund, aus den Highlands wieder in die Wahre Welt zurückzukehren. Zu schön ist es da, bei Claire und Jamie Fraser. So habe ich mich durch die zwei TV-Staffeln und die zugehörigen Bücher gepflügt, um dann mit meinem Lieblingsrotschopf und seiner Sassenach in unbekanntes Terrain aufzubrechen: zu Buch #3, „Voyager“ (auf Deutsch: „Ferne Ufer“) gibt es noch keine TV-Staffel (die gibt’s ab 10. September zu sehen, zumindest für die Glücklichen, die Starz oder RTL Passion abonniert haben). Als ich mich an das 42-stündige englische Hörbuch bzw. das 870-seitige eBook mache (ich switche, je nach Situation, hin und her), muss ich mich also auf mein eigenes Kopfkino verlassen.

englischer Trailer zu Staffel 3 von „Outlander“
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Schmachtend in den Highlands -„Outlander“ von Diana Gabaldon

Aye. Es ist passiert. Ich bin der „Outlander“-Serie verfallen. Und das gilt für die TV-Serie sowie für die Bücher und (englischen) Hörbücher. Ich, die ich mich doch immer über romantischen Kitsch und sogenannte „Frauenliteratur“ erhaben fühle. Ausgerechnet ich, mit meinem Hang zu eher düsterer Literatur und meiner geheimen Vorliebe für Zombies. Und jetzt „Outlander“. Wie konnte das passieren?!
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LGBTQIA+ Bücher: 12 Lesetipps im Zeichen des Regenbogens

Der „Pride“ Monat Juni ist zuende gegangen, und passend hat am 30.6. der deutsche Bundestag endlich per Gesetz klar gemacht, was längst fällig war: In Deutschland gilt jetzt die Ehe für alle, ganz egal, ob es sich um Paare gleichen oder verschiedenen Geschlechts handelt. Ich finde das gut.

Was ich auch schön fände, wäre, wenn auch in der Literatur Paare und Familien aus allen Farben des Regenbogens immer selbstverständlicher würden. Da ist nach wie vor viel Arbeit zu leisten. Es gibt immer mehr LGBTQIA+-Romane, aber die werden eben als eigenes Genre gesehen, und nicht einfach nur als ganz normaler Roman oder Krimi oder Liebesgeschichte etc.

Immerhin gibt es inzwischen aber wenigstens eine steigende Zahl von Büchern, in denen Regenbogenmenschen vertreten sind oder die Hauptrolle spielen. Vor allem in letzter Zeit kommen da viele YA-Bücher aus den USA zu uns rübergeschwappt und klären nicht nur auf, sondern sind wunderbar geschrieben, unterhaltsam und berührend.

Anlässlich von #pride und #ehefueralle und sowieso und überhaupt stelle ich euch hier mal 12 Regenbogenbücher vor, die ich gelesen und sehr gemocht habe:

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Rezension: „Die Überfahrt“ von Mats Strandberg

Die Überfahrt von Mats StrandbergTitel: Die Überfahrt
Autor: Mats Strandberg
Sprache: Deutsch
aus dem Schwedischen übersetzt von: Antje Rieck-Blankenburg
Format: Hörbuch
Sprecher: David Nathan
Verlag: Argon
erschienen: 24.05.2017
Länge: 16:04 Std., ungekürzt

Das Hörbuch gibt es als Download bei audible.de, und zwar HIER. Es kostet im Flexi-Abo € 9,95 (regulärer Preis € 19,95 ). Eine Hörprobe findet ihr ebenfalls auf der Produktseite von Audible.

Inhaltsangabe:

Die Passagiere an Bord der schwedischen Ostseefähre Baltic Charisma wollen vor allem eins: sich amüsieren, und zwar um jeden Preis. Ob sie nach der Liebe ihres Lebens suchen oder vor den Dämonen ihres Alltags fliehen – die Nacht ist lang, und der Alkohol fließt reichlich. In dem ganzen Trubel bleiben die beiden dunklen Gestalten unbemerkt, die sich übers Autodeck an Bord schleichen: eine Mutter und ihr Kind. Mit ihnen betritt ein uraltes Grauen das Schiff, und es wird zur tödlichen Falle…

Zum Hörbuch:

Ihr wisst, dass ich eine Schwäche für Hörbücher habe, in der es um Zombies geht. Vampire finde ich auch nicht übel, und „Die Überfahrt“ des Schweden Mats Strandberg bietet blutrünstige Wesen, die eine Kombination aus beidem sind. Gelesen wird das Ganze auch noch von David Nathan, und die Vergleiche mit Stephen King aus anderen Kritiken fachen meine Neugierde an. Also hopp und an Bord der Fähre Baltic Charisma.

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Englische Hörbuch-Neuerscheinungen im Juni 2017

Gruseliges von Stephen King, Komisches von Kevin Hart, Fantastisches von Terry Brooks, Spannendes von Fiona Barton… auf dem Hörbücher-Blog von audible stelle ich euch 13 tolle neue englische Hörbücher für den Juni vor.

Zum Artikel auf dem Hörbücher-Blog geht es hier entlang!

„Sherlock“ Staffel 4, Folge 2: „Der lügende Detektiv“ – eine Jubelkritik

Englischer Trailer zu „The Lying Detective“

Vom sterbenden zum lügenden Detektiv

Meine Lieblingsfolge der 4. Staffel von „Sherlock“ beruht – wie der Titel sehr unverhohlen andeutet – auf der Originalgeschichte „The Dying Detektiv“ (Der Detektiv auf dem Sterbebett). Wer’s nicht mehr parat hat: Arthur Conan Doyle lässt darin Sherlock Holmes vortäuschen, schwerkrank im Sterben zu liegen. Er schickt den besorgten Dr. Watson zu einem Spezialisten für exotische Krankheiten, um diesen herzuholen. Culverton-Smith – so der Name – kommt in die Baker Street und gesteht dem sterbenden Detektiv, ein Mörder zu sein und Sherlock Holmes mithilfe einer präparierten Schachtel vergiftet zu haben. Dr. Watson, der sich hinter dem Bett versteckt hat, springt hervor und macht Culverton-Smith dingfest. Holmes gesteht Watson daraufhin, die Krankheitssymptome nur vorgetäuscht zu haben.

Steven Moffat, Autor dieser Episode, hat die Originalzutaten genommen und sie zu einer gewieften, unterhaltsamen, verwirrenden, cleveren und teils düsteren Folge neu arrangiert, ohne den Ursprung aus den Augen zu verlieren. Das macht allen Sherlock Holmes Fans Freude: Wer den ACD Canon schon auswendig kennt, wird mit Überraschungen belohnt. Neulinge bekommen einfach eine tolle Geschichte zum Knobeln.
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Sherlock Staffel 4, Folge 1: „Die sechs Thatchers“ – eine Manöverkritik

Ich habe mir jetzt lange genug auf die Zunge gebissen, Leute. Schon Anfang Januar lief die 4. Staffel von „Sherlock“ in England und war seither in etlichen anderen Ländern sowie über Streaming-Dienste schaubar. Aber weil die drei neuen Folgen in Spielfilmlänge jetzt erst (warum jetzt erst?!) auf Deutsch im Free TV laufen, habe ich mich zurückgehalten. Jetzt ist Schluss. Denn wenn ihr „The Six Thatchers / Die sechs Thatchers“ jetzt immer noch nicht gesehen habt (warum nicht?!) und ich euch mit diesem Artikel spoilere, dann seid ihr wirklich selbst Schuld.

Eins vorab: Ich kenne bereits die gesamte Staffel 4, und meine Meinung über die einzelnen Folgen wird natürlich von der Gesamtsicht auf die Staffel beeinflusst. Ich werde mich in meinen Postings trotzdem nur auf die jeweilige Folge beziehen und euch nicht über darüber hinaus spoilern.

Genug Vorgeplänkel. The Game is on!

Unwucht im Timing

„Die sechs Thatchers“ ist nicht meine Lieblingsfolge der Staffel (Das ist „Der lügende Detektiv“, aber dazu an anderer Stelle mehr). Beim ersten Schauen kommt mir vieles gehetzt und vom Timing her unausgewogen vor. Der Anfang wirbelt an einem vorbei, so dass man kaum Zeit zum Mitdenken hat. Vor allem Rosie’s Geburt geht mir viel zu schnell. Alles wirkt wie Bruchteile von dem, was ich erwartet hatte.
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Rezension: „Solitude“ (Dimension Space #1) von Dean M. Cole

Solitude von Dean M. ColeTitel: Solitude
Autor: Dean M. Cole
Serie: Dimension Space #1
Format: Hörbuch
Sprache: Amerikanisch
Sprecher: R.C. Bray, Julia Whelan
Verlag: CANDTOR Press
erschienen: 03.04.2017
Länge: 08:50 Std., ungekürzt

Das Hörbuch ist als Download bei audible.de erhältlich, und zwar HIER. Es kostet im Flexi-Abo € 9,95 (regulärer Preis € ). Eine Hörprobe findet ihr auf der Produktseite von Audible.

Inhaltsangabe:

Can humanity’s last two unite? Separated by the gulf of space, the last man and woman of the human race struggle against astronomical odds to survive and unite.

Army Aviator Vaughn Singleton is a highly intelligent, lazy man. After a last-ditch effort to reignite his failing military career ends horribly, Vaughn becomes the only human left on Earth.

Stranded alone on the International Space Station, Commander Angela Brown watches an odd wave of light sweep across the planet. Over the next weeks and then months, Angela struggles to contact someone on the surface, but as she fights to survive aboard a deteriorating space station, the commander glimpses the dark underpinnings of humanity’s demise.

Zum Hörbuch:

Der letzte Mann allein auf der Erde, ide letzte Frau ebenso allein auf der ISS – und keiner weiß vom anderen. Das fühlt sich spontan an wie „Der Marsianer“ trifft „I Am Legend“. Dass der männliche Sprecher des Hörbuchs, R.C. Bray, auch Mark Watney im „marsianer“ seine Stimme lieh, verstärkt den Eindruck noch. Und tatsächlich gibt es Ähnlichkeiten.
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