Neues auf dem Audible Blog: „American Gods“

Am 30. April ist in den USA die Serienverfilmung von Neil Gaiman’s Kultroman „American Gods“ angelaufen. Seit dem 1. Mai können wir die 8-teilige Serie auch bei uns gucken, immer montags, auf Deutsch und im amerikanischen Original, bei Amazon Prime.

Die Serie ist eine visuelle und kognitive Herausforderung. Wer keine Ahnung hat, worum es geht und welche mythologischen Figuren sich hinter Mr. Wednesday & Co. verstecken, wird nur denken: „Was zur Hölle IST das?!“
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Top Ten: Die besten (Hör)bücher 2016, Teil 1

Das Jahresende ist die Zeit der Rückblicke und Best Of-Listen. Folglich habe auch ich mal nachgeguckt, welche Bücher bzw. Hörbücher ich 2016 gelesen habe und meine persönliche Top 10 zusammengestellt. Ich finde, es ist ein erstaunlich bunter Mix geworden.

Rollen wir das Feld mal von hinten auf.

Hier sind die Plätze 10 bis 6:

10. „Mind Control“ (End of Watch) von Stephen King

Mind Control von Stephen KingDer Abschlussband der Trilogie um den Mercedes-Killer hat es mit seinem old school Charme, seinen mir ans Herz gewachsenen Charakteren und einem soliden Krimi-Plot mit gruseligem Anhauch gerade noch so in die Top 10 geschafft. Der Mittelteil ist zäh, und es gibt spannendere Thriller. Aber das machen sowohl in der deutschen als auch in der englischen Hörbuchversion zwei großartige Sprecher wett: Auf der einen Seite der subtile David Nathan, auf der anderen der knarzige Will Patton. So verschieden, so intensiv auf eigene Art.
Hier geht es zur Rezension von „Mind Control“ auf dem Audible Blog

9. „Ponderosa“ von Michael Sieben

Ponderosa von Michael SiebenDer Erstlings-Jugendroman von Michael Sieben überzeugt mit authentischen jugendlichen Hauptfiguren, einem Cliffhänger-Beginn und dann, im Rückblick, einem guten Mix aus Krimi, Liebesgeschichte und coming-of-age-Story. Aus der Sicht des 15jährigen Kris fühlt man intensiv die Geschichte eines Sommers, der in einem Drama und einem großen Schritt ins Erwachsenenleben mündet. Richtig gut und hätte viel mehr Aufmerksamkeit verdient!
Hier geht es zur Rezension von „Ponderosa“
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Rezension: „The View From The Cheap Seats“ von Neil Gaiman

The View from the Cheap Seats von Neil GaimanTitel: The View From The Cheap Seats: Selected Nonfiction
Autor: Neil Gaiman
Sprache: Englisch
Format: Hörbuch
Sprecher: Neil Gaiman
Anbieter: Harper Audio
erschienen: 31.05.2016
Länge: 15:29 Std., ungekürzt

Das Hörbuch ist als Download bei audible.de erhältlich, und zwar HIER. Es kostet im Flexi-Abo € 9,95 (regulärer Preis € 34,95). Eine Hörprobe findet ihr ebenfalls auf der Produktseite von Audible.

Inhaltsangabe:

An enthralling collection of nonfiction pieces on myriad topics – from art and artists to dreams, myths, and memories to comics, films, and literature – observed in award-winning number-one New York Times best-selling Neil Gaiman’s probing, amusing, and distinctive style.

“It is the job of the creator to explode. It is the task of the academic to walk around the bomb site, gathering up the shrapnel, to figure out what kind of an explosion it was, who was killed, how much damage it was meant to do and how close it came to actually achieving that.”

― Neil Gaiman, The View from the Cheap Seats: Selected Nonfiction

Zum Hörbuch

Ihr könnt gleich mal vergessen, dass ich bei THE VIEW FROM THE CHEAP SEATS objektiv bleibe. Neil Gaiman ist mein Lieblingsschriftsteller. Was er schreibt, betrachte ich durch eine literarisch verliebte Brille. Der Mann weiß zwar nicht, wie man sich die Haare kämmt, aber so ziemlich alles andere im Leben hat er drauf. Vor allem Schreiben und Erzählen.
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Rezension: ‚Trigger Warning – Short Fictions and Disturbances‘ von Neil Gaiman

Neil Gaiman_Trigger Warning_175Titel: ‚Trigger Warning – Short Fictions and Disturbances
Autor: Neil Gaiman
Sprache: Englisch
Format: Hörbuch
Sprecher: Neil Gaiman
Anbieter: Harper Audio
erschienen: 11.02.2015
Länge: 11 Std. 01 Min.

Das Hörbuch ist als Download bei audible.de erhältlich, und zwar HIER. Es kostet im Flexi-Abo € 9,95 (regulärer Preis € ). Eine Hörprobe findet ihr ebenfalls auf der Produktseite von Audible.

Inhalt (audible):

Neil Gaiman returns to dazzle, captivate, haunt, and entertain with this third collection of short fiction following Smoke and Mirrors and Fragile Things–which includes a never-before-published American Gods story, „Black Dog“, written exclusively for this volume.

In this new anthology, Neil Gaiman pierces the veil of reality to reveal the enigmatic, shadowy world that lies beneath. Trigger Warning includes previously published pieces of short fiction–stories, verse, and a very special Doctor Who story that was written for the fiftieth anniversary of the beloved series in 2013–as well as „Black Dog“, a new tale that revisits the world of American Gods, exclusive to this collection.

„There are things that wait for us, patiently, in the dark corridors of our lives. We think we have moved on, put them out of mind, left them to desiccate and shrivel and blow away; but we are wrong. They have been waiting there in the darkness, working out, practicing their most vicious blows, their sharp hard thoughtless punches into the gut, killing time until we came back that way.”

― Neil Gaiman, Trigger Warning: Short Fictions and Disturbances

Zum Hörbuch:

Verzückt stürze ich mich auf die neue Kurzgeschichtensammlung meines derzeitigen Lieblingsautor. Er liest selbst vor, also ist die Hörversion ein MUSS.

Alte Bekannte…

Es passiert, was mir eigentlich immer passiert, wenn Neil seine schrägen, düsteren, kecken, seltsam-wundrigen Geschichten über mich ergießt: Bei einigen – besonders denen in Gedichtform – bleibe ich außen vor, komme nicht dran, schüttele den Kopf. Schüttele sie ab, um etwas jede zweite Geschichte dafür beglückt in die Arme zu schließen. Ein paar alte Bekannte sind auch dabei: Das Wander-Abenteuer-Rache-Märchen THE TRUTH IS A CAVE IN THE BLACK MOUNTAINS hatte ich bereits gehört und rezensiert. Die kleine, gemeine Halloween-Geschichte CLICK CLACK THE RATTLEBAG gab’s mal an – klar – Halloween umsonst. Von der Dornröschen-Neuauflage THE SLEEPER AND THE SPINDLE, in der nicht ein Prinz, sondern eine Prinzessin die Schlafende wachküsst (die dann ganz neue Seiten zeigt) hatte ich schon so viel im Netz gelesen, dass sie mir vertraut erscheint.
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Rezension: ‚The Truth is a Cave in the Black Mountains‘ von Neil Gaiman

Neil Gaiman_The Truth is a Cave in the Black Mountains_300Titel: The Truth is a Cave in the Black Mountains
Autor: Neil Gaiman
Sprache: Englisch
Format: Hörbuch
Anbieter: Harper Audio
erschienen: 08.07.2014
Länge: 01 Std. 22 Min. (ungekürzt)

 

Beschreibung (audible):

You ask me if I can forgive myself? I can forgive myself…

And so begins The Truth Is a Cave in the Black Mountains, a haunting story of family, the otherworld, and a search for hidden treasure. This audiobook is brought to vivid life by the characters and landscape of Gaiman’s award-winning story. In this volume, the talents and vision of two great creative geniuses come together in a glorious explosion of color and shadow, memory and regret, vengeance and, ultimately, love.

…for many things. For where I left him. For what I did.

Zum Hörbuch:

Die Beschreibung hört sich ziemlich abstrus an. Aber Neil Gaiman ist eben schon mal abstrus. Ohne Vorgeplänkel, dafür aber mit klassischer Musik von einem Streichquartett, wird man mitten in die Geschichte gesteckt. Ein bisschen erinnert mich das an Mussorgsky’s ‚Bilder einer Ausstellung‘, diese Untermalung, während Neil Gaiman selbst mit unheilvollem Bombast die Geschichte einer Wanderung erzählt, hin zu einem Berg, wo eine Tat gesühnt und Rache geübt wird.

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Rezension: ‚Fragile Things – Short Fiction and Wonders‘ von Neil Gaiman

Neil Gaiman_Fragile ThingsTitel: Fragile Things – Short Fiction and Wonders
dt.Titel: Zerbrechliche Dinge – Geschichten und Wunder
Autor: Neil Gaiman
Sprache: Englisch
Format: eBook
erschienen: 13. Oktober 2009
Länge der Printausgabe: 400 Seiten
 

Inhalt:

‚Fragile Things‘ ist eine Sammlung von (zumeist preisgekrönten) Kurzgeschichten von Neil Gaiman.

Zum Buch:

Oh je, wo fange ich da an? Neil Gaiman ist ziemlich verrückt, und seine Geschichten sind es nicht minder. Eine ganze Sammlung davon beschreiben zu wollen, grenzt ans Unmögliche. Geister, Menschenfresser, Aliens, Götter, Clowns, Sagengestalten, Bewohner paralleler Welten und Wirklichkeiten bevölkern seine Geschichten. Und brechen dabei immer wieder in unsere Realität hinein.

Manche dieser Figuren sind befremdlich. Fast alle irgendwie unheimlich. Gaiman erinnert mich in seiner düsteren Verspieltheit oft an einen weiteren Meister dieses Fachs: Ray Bradbury.
Eine harmlose Teenager-Party mutiert zum Stelldichein mit Außerirdischen. Ein angeheuerter Bodyguard sieht sich mit einem altenglischen Monster konfrontiert. Am Valentinstag hängt ein Clown ein Herz an die Tür der Angebeteten – und zwar sein eigenes. Unfassbar, was dieser Autor in seinem Kopf hat und auf uns loslässt!

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Rezension: ‚Neverwhere‘ von Neil Gaiman

neverwhereTitel: ‚Neverwhere‘

dt. Titel: ‚Niemalsland‘

Autor: Neil Gaiman

Format: Hörspiel

Sprache: Englisch

Sprecher: Christopher Lee, James McAvoy, Natalie Dormer, David Harewood, Sophie Okonedo, Benedict Cumberbatch, Anthony Head u.a.

Anbieter: AudioGo Ltd

Erscheinungsdatum: 5. September 2013

Länge: 3 Std 48 min

Das Hörspiel gibt es als download bei audible.de, und zwar HIER. Es kostet im Flexi-Abo € 9,95 (regulärer Preis €12,95). Eine Hörprobe gibt es auf der Produktseite von audible (oder im Video unter dem Beitrag).

Beschreibung:

Richard Mayhew, ein in London lebender Schotte, hilft eines Abends auf der Straße einer verletzten jungen Frau, die sich ‚Door‘ nennt. Dieser Akt der Barmherzigkeit führt jedoch dazu, dass Richard sprichwörtlich aus ‚London Above‘ verschwindet und sich in ‚London Below‘ wiederfindet – einer mystisch-verrückten Parallelwelt, in deren U-Bahnstationen nicht nur die Warnung ‚Mind the gap!‘ eine ganz neue Bedeutung findet…

Richard traut seinen Augen nicht. Bei dem Versuch, sowohl der gejagten Door zu helfen, als auch einen Weg zurück nach ‚London Above‘ zu finden, trifft er auf Mörder, Heilige, Ritter, Monster – und sogar auf einen Engel. Namens Islington.

Zum Hörspiel:

NEVERWHERE ist eigentlich eine mehrteilige Fernsehserie, von Neil Gaiman 1996 für die BBC geschrieben. Im gleichen Jahr wandelte Gaiman die TV-Serie in einen Roman um. Wie er selbst sagt, gab ihm das die Möglichkeit, einzelne Elemente und Passagen auszuweiten und auszuschmücken – sein ‚director’s cut‘ in Buchform. 2005 folgte die Adaption in eine Comic-Reihe. 2013 schließlich wurde NEVERWHERE als 6-teiliges Radio-Hörspiel für die BBC produziert und ausgestrahlt.

Ebendieses Hörspiel ist das, worum es hier geht. Soweit, so gut.

Ohne Gaiman-Erfahrung sollte man sich nicht in dieses Abenteuer stürzen. Und auch nicht ohne wirklich gutes englisches Hörverständnis. Mein Glück, dass ich beides habe, als ich mich mit Richard ins ‚London Below‘ begebe! Dessen unterhaltsames und authentisches Schottisch bringt mich allerdings erstmal an meine Grenzen, und einhören ist gefragt.

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‚Click-Clack the rattlebag‘ von Neil Gaiman

Titel: ‚Click-Clack the Rattlebag‘

Autor: Neil Gaiman

Sprache: Englisch

Sprecher: Neil Gaiman

Länge: 12 min

Format: Hörbuch-Download von audible.de kostenlos bis 31.10.2012 im Rahmen einer Spendenaktion!

Über die kostenlose Spenden-Downloadaktion:

Eine kleine, feine Halloweenaktion haben sich Neil Gaiman und Audible da zusammen ausgedacht. Und ich finde sie so gut für alle Beteiligten, dass ich hier ganz freiwillig dafür die Werbetrommel rühre. Bis zum 31.10.’12 kann man CLICK-CLACK nämlich (weltweit!) kostenlos bei Audible runterladen, und je mehr Downloads, desto mehr Geld spendet Audible über DonorsChoose.org für wohltätige Zwecke im Bereich Bildung.

Nähere Infos dazu hier

Zur Hör-Geschichte:

Zum tatsächlichen Inhalt der Geschichte schweige ich. Aus Gründen.

In 12 kurzen Minuten inkl. eines ‚Vorwortes‘ von Neil Gaiman erzählt der Autor selbst eine clevere kleine Gruselgeschichte, die wunderbar zu Halloween und der düster-umwindeten Zeit um Allerheiligen passt. Kurz, scheinbar simpel geht es nett und atmosphärisch zu, und man glaubt schon, das Ganze wäre auch etwas für Grundschulkinder.

Bis die Geschichte dann am Schluss eine unerwartete Wendung nimmt und sich einem plötzlich die Nackenhaare aufstellen…

Toll gesprochen von Neil Gaiman, der ebensogut als reiner Hörbuchsprecher anheuern kann, falls das mit dem Schreiben mal nicht mehr klappt. 😉 Seine dunkle Stimme, das schöne Englisch und die deutliche Aussprache komplettieren die Gruselatmosphäre und sorgen für problemloses Hörverständnis.

Bestens auch für Hörer geeignet, die ihr Englisch mal testen wollen, bevor sie sich an ein ganzes Hörbuch wagen!

Wer sich diese kleine Halloween-Süßigkeit schnappen möchte, kann das bis zum 31. hier tun: ‚Click-Clack the Rattlebag‘

Und dann freut sich Neil Gaiman, der unter @neilhimself fleißig twittert, über eine Rückmeldung unter dem Hashtag #ScareUs

Fröhliches Gruseln!

Rezension: ‚The Graveyard Book‘ von Neil Gaiman

Titel: ‚The Graveyard Book‘
(dt. Titel: ‚Das Graveyard Buch‘)

Autor: Neil Gaiman

Illustrator: Dave McKean

Sprache: Englisch bzw. Deutsch (Hörbuch)

Format: Taschenbuch bzw. Download von audible.de

Länge: 360 Seiten bzw. 5 Std 27 min

‚It takes a graveyard to raise a child.‘
(Klappentext)

Inhaltsangabe (von amazon.de):

Nobody Owens ist noch ein Baby, trotzdem entkommt er als einziger aus seiner Familie einem brutalen Mörder. Zuflucht findet er ausgerechnet auf einem Friedhof, die Geister und Untoten nehmen ihn bei sich auf und ziehen ihn groß. Doch der Feind wartet auf den Tag, an dem Nobody zu den Lebenden zurückkehren wird.
Zum Buch:
Ja, genau: THE GRAVEYARD BOOK ist ein Kinderbuch. Aber, hey – es ist nie zu spät für eine glücklich-gruselige Kindheit, oder? Und ab und an test-lese ich auch gerne Bücher, die ich meinen Kindern vorsetzen möchte. Außerdem taucht Neil Gaiman’s preisgekrönte Schauermär für Kids trotz der zwei Jahre, die es schon auf dem Buckel hat, immer wieder in Blogs und Empfehlungen auf. Ein junger ‚Klassiker‘ also, und die sollte man doch kennen!
Die Inhaltsangabe stimmt schon, umschifft aber ein bisschen das, worum es eigentlich geht: Nicht die Jagd des Mörders auf Nobody Owens (das ist eher eine Rahmenhandlung), sondern Bod’s Aufwachsen auf dem Friedhof. Ist der beängstigende Anfang erst einmal überwunden (und Kinder wird das Mord-Szenario wirklich mit ihren Verlustängsten konfrontieren!), erzählt das GRAVEYARD BOOK in abgeschlossenen Kapiteln kleine Geschichten. So findet Bod eine Freundin, entdeckt die furchteinflößenden Sleer in einem Hünengrab, schlägt sich mit Ghoulen herum, wird mit den ‚Freuden‘ des Außenseitertums in der Schule konfrontiert und macht eine fälschlich verurteilte Hexe glücklich. Und mehr.
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