LGBTQIA+ Bücher: 12 Lesetipps im Zeichen des Regenbogens

Der „Pride“ Monat Juni ist zuende gegangen, und passend hat am 30.6. der deutsche Bundestag endlich per Gesetz klar gemacht, was längst fällig war: In Deutschland gilt jetzt die Ehe für alle, ganz egal, ob es sich um Paare gleichen oder verschiedenen Geschlechts handelt. Ich finde das gut.

Was ich auch schön fände, wäre, wenn auch in der Literatur Paare und Familien aus allen Farben des Regenbogens immer selbstverständlicher würden. Da ist nach wie vor viel Arbeit zu leisten. Es gibt immer mehr LGBTQIA+-Romane, aber die werden eben als eigenes Genre gesehen, und nicht einfach nur als ganz normaler Roman oder Krimi oder Liebesgeschichte etc.

Immerhin gibt es inzwischen aber wenigstens eine steigende Zahl von Büchern, in denen Regenbogenmenschen vertreten sind oder die Hauptrolle spielen. Vor allem in letzter Zeit kommen da viele YA-Bücher aus den USA zu uns rübergeschwappt und klären nicht nur auf, sondern sind wunderbar geschrieben, unterhaltsam und berührend.

Anlässlich von #pride und #ehefueralle und sowieso und überhaupt stelle ich euch hier mal 12 Regenbogenbücher vor, die ich gelesen und sehr gemocht habe:

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Rezension: Not My Father’s Son von Alan Cumming

Alan Cumming_Not My Fathers Son_300
Titel: Not My Father’s Son
Autor: Alan Cumming
Sprache: Englisch
Format: Hörbuch
Sprecher: Alan Cumming
Anbieter: Harper Audio
erschienen: 07.10.2014
Länge: 06 Std. 28 Min.

Das Hörbuch ist als Download bei audible.de erhältlich, und zwar HIER. Es kostet im Flexi-Abo € 9,95 (regulärer Preis €15,95). Eine Hörprobe findet ihr auf der Produktseite von audible.

Inhalt (audible):

Dark, painful memories can be like a cage. Or, in the case of Alan Cumming, they can be packed away in a box, stuck in the attic to be forgotten. Until one day the box explodes and all the memories flood back in horrible detail. Alan Cumming grew up in the grip of a man who held his family hostage, someone who meted out violence with a frightening ease, who waged a silent war with himself that sometimes spilled over onto everyone around him. That man was Alex Cumming, Alan’s father.

When television producers approached Alan to appear on a popular celebrity genealogy show in 2010, he enthusiastically agreed. He hoped to solve a mystery that had long cast a shadow over his family. His maternal grandfather, Tommy Darling, had disappeared into the Far East after WWII. Alan’s mother knew very little about him – he had been a courier, carrying information between battalions on his motorbike. The last time she saw her father, Alan’s mother was eight years old. When she was 13, the family was informed that he had died by his own hand, an accidental shooting.

But this was not the only mystery laid before Alan’s feet. His father, whom Alan had not seen or spoken to for more than a decade, reconnected just before filming for Who Do You Think You Are? began. He had a secret he had to share, one that would shock his son to his very core and set into motion a journey that would change Alan’s life forever.

Zum Hörbuch:

Wer ist denn Alan Cumming? Das werden sich einige von euch fragen. Nun, er ist ein schottischer Schauspieler und Hörbuchsprecher. In Deutschland kennt man ihn am ehesten aus der US-Serie ‚The Good Wife‘ als Kampagnenmanager Eli Gold und als ‚Nightcrawler‘ im Kinofilm ‚X-Men 2‘. Am Broadway stand er bereits singend und tanzend in ‚Cabaret‘ auf der Bühne, und derzeit beeindruckt er dort in einer Ein-Mann-Performance von ‚Macbeth‘. Apropos ‚Macbeth‘ – seine fulminante Lesung des Hörbuch’s ‚Macbeth: A Novel‘ solltet ihr ebenfalls kennen. Das war jedenfalls meine erste, prägende Berührung mit Alan Cumming und machte mich zum Fan.

Wer dem Schauspieler in den sozialen Netzwerken und Nachrichten folgt, erlebt eine schillernde, facettenreiche Persönlichkeit, einen selbstbewussten und extrovertierten Mann, der offen zu seiner Bi-Sexualität steht, einen Bühnendarsteller, der bis zur körperlichen Schmerzgrenze alles in seine Performance legt.

1965 in Schottland geboren, legt er jetzt seine Memoiren vor. Obwohl – mit der üblichen Selbstbeweihräucherung und dem autobiographischen Blabla der meisten Celebrity bios hat das hier GAR NICHTS zu tun. Zwar erfährt man ein bisschen über Alan’s Werdegang, aber das wirklich nur nebenbei. Dreh- und Angelpunkt seiner zwischen Kindheit und Gegenwart hin- und herspringenden Erinnerungen ist die Beziehung zwischen Cumming und seinem Vater.
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