LGBTQIA+ Bücher: 12 Lesetipps im Zeichen des Regenbogens

Der „Pride“ Monat Juni ist zuende gegangen, und passend hat am 30.6. der deutsche Bundestag endlich per Gesetz klar gemacht, was längst fällig war: In Deutschland gilt jetzt die Ehe für alle, ganz egal, ob es sich um Paare gleichen oder verschiedenen Geschlechts handelt. Ich finde das gut.

Was ich auch schön fände, wäre, wenn auch in der Literatur Paare und Familien aus allen Farben des Regenbogens immer selbstverständlicher würden. Da ist nach wie vor viel Arbeit zu leisten. Es gibt immer mehr LGBTQIA+-Romane, aber die werden eben als eigenes Genre gesehen, und nicht einfach nur als ganz normaler Roman oder Krimi oder Liebesgeschichte etc.

Immerhin gibt es inzwischen aber wenigstens eine steigende Zahl von Büchern, in denen Regenbogenmenschen vertreten sind oder die Hauptrolle spielen. Vor allem in letzter Zeit kommen da viele YA-Bücher aus den USA zu uns rübergeschwappt und klären nicht nur auf, sondern sind wunderbar geschrieben, unterhaltsam und berührend.

Anlässlich von #pride und #ehefueralle und sowieso und überhaupt stelle ich euch hier mal 12 Regenbogenbücher vor, die ich gelesen und sehr gemocht habe:

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Rezension: „Symptoms Of Being Human“ von Jeff Garvin

Symptoms of being Human von Jeff Garvin< Titel: Symptoms Of Being Human
Autor: Jeff Garvin
Format: Hörbuch
Sprache: Amerikanisch
Sprecher: Tom Phelan
Verlag: Harper Audio
erschienen: 02.02.2016
Länge: 07:47 Std., ungekürzt

Das Hörbuch ist als Download bei audible.de erhältlich, und zwar HIER. Es kostet im Flexi-Abo € 9,95 (regulärer Preis € 22,95). Eine Hörprobe findet ihr ebenfalls auf der Produktseite von audible.

Inhaltsangabe:

Riley Cavanaugh is many things: punk rock. Snarky. Rebellious. And gender fluid. Some days Riley identifies as a boy and others as a girl. But Riley isn’t exactly out yet. And between starting a new school and having a congressman father running for reelection in über-conservative Orange County, the pressure – media and otherwise – is building up in Riley’s life.

Zum Hörbuch:

Riley, die aus der Ich-Perspektive erzählende Hauptfigur dieses YA-Romans, ist gender fluid. Wisst ihr, was das ist? Bevor ihr jetzt alle super aufgeklärt „ach, klar“ sagt und abwinkt, sollten wir den Begriff dennoch klären. Denn SO klar ist das vielen dann doch nicht, zumal es im Deutschen bisher keine passende Übersetzung gibt. „Gender fluid“ lässt sich aber auf Deutsch umschreiben: Solche Menschen sind biologisch eindeutig einem Geschlecht zugeordnet, empfinden ihre geschlechtliche Identität allerdings als fließend. Sie fühlen sich im Wechsel mal männlich, mal weiblich – oder als ein Geschlecht irgendwo dazwischen auf dem Spektrum. Das Entscheidende ist der immer wieder auftretende Wechsel, der mehrmals täglich aber auch seltener und in verschiedenen Gewichtungen auftreten kann.
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