Worte malen ein Gemälde: „Das letzte Bild der Sara de Vos“

Das letzte Bild der Sara de Vos von Dominic Smith
Copyright Cover: Ullstein Verlag

Titel: Das letzte Bild der Sara de Vos
Originaltitel: The Last Painting of Sara de Vos
aus dem Englischen übersetzt von Sabine Roth
Verlag: Ullstein
erschienen: 10.03.2017
Länge: 352 Seiten, Hardcover

Inhaltsangabe:

Sara de Vos ist 1631 die erste Malerin, die in die Meistergilde in Amsterdam aufgenommen wird. 300 Jahre später ist nur noch ein einziges ihrer Gemälde erhalten. Das Bild hängt über dem Bett eines reichen, etwas ruhelosen New Yorker Anwalts. Ohne böse Absichten kopiert eine junge Australierin das Bild. Doch die Kopie wird in Umlauf gebracht, mit erschütternden Konsequenzen. Jahrzehnte später treffen die beiden Bilder, die Fälscherin und der Anwalt noch einmal aufeinander.

Zum Buch:

Bilder und Texte sind zwei so unterschiedliche Medien, dass es immer besonders faszinierend ist, wenn das eine das andere darzustellen versucht. Der in Australien geborene und in den USA lebende Dominic Smith hat in seinem Roman „Das letzte Bild der Sara de Vos“ diese Herausforderung angenommen.:
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Rezension: „Fuchsteufelsstill“ von Niah Finnik

Fuchsteufelsstill von Niah Finnik
Copyright: Ullstein Verlag

 

Titel: Fuchsteufelsstill
Autor: Niah Finnik
Sprache: Deutsch
Format: eBook/Taschenbuch
Verlag: Ullstein fünf
erschienen: 07.04.2017
Länge der Printausgabe: 304 Seiten

 

 

 

 

 

 

Rot verdirbt ihr den Tag. Nur Blau kann dann helfen. Und wenn ihre sorgsam getaktete tägliche Routine sich nur ein bisschen verschiebt, schlägt ihr der Fuchs seine Klauen in den Nacken.

Angst. Das ist das Gefühl, das Juli durchs Leben begleitet. Juli, die ohnehin schon mit einer besonderen Neuropsychologie zu kämpfen hat: Sie hat das Asperger-Syndrom, eine Autismus-Spektrum-Störung. Das bedeutet, dass sie die Welt anders wahrnimmt, und aus dieser ungewöhnlichen Ich-Perspektive wird „Fuchsteufelsstill“  aus dem Ullstein fünf-Verlag erzählt.

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Rezension: „Die Blutmauer“ von Raimon Weber

raimon-weber_die-blutmauer_netgalleydeTitel: Die Blutmauer
Autor: Raimon Weber
Sprache: Deutsch
Format: eBook/Taschenbuch
Verlag: Ullstein eBooks
erschienen: 14.10.2016 (eBook), 18.11.2016 (Taschenbuch)
Länge der Printausgabe: 272 Seiten

Inhaltsangabe:

Potsdam im Dezember 1989. Seit wenigen Tagen ist die Mauer geöffnet. Die Bürger der DDR verlassen ihr Land in Scharen. Inmitten der zerfallenden Strukturen versucht Martin Keil, Hauptmann der Kriminalpolizei, eine Mordermittlung zu leiten: Am Ufer des Potsdamer Jungfernsees wurde die nackte Leiche eines hochrangigen Lokalpolitikers gefunden. Er wurde zusammengeschlagen und erdrosselt. Hilfe erhofft sich Martin Keil von der Gerichtsmedizinerin Anne Rösler, mit der er ein Verhältnis hat. Beide sind in einem staatlichen Heim aufgewachsen. Was Keil nicht weiß: Der Täter hat sich bereits sein nächstes Opfer gesucht. Und es gibt Videoaufnahmen von der Tat. Keil traut seinen Augen kaum, denn er ist sich sicher, den Mörder zu erkennen …

Zum Buch:

Zwei Dinge machen mich auf dieses Buch neugierig: der Autor und das Setting.

Raimon Weber – der von „Monster 1983“ und „Porterville“

Raimon Weber ist mit dafür verantwortlich, dass ich Halloween größtenteils mit dem Hörspiel „Monster 1983“ auf den Ohren verbracht habe, das er zusammen mit Ivar Leon Menger und Annette Strohmeyer geschrieben hat. Als ich DIE BLUTMAUER entdecke und seinen Namen als Solo-Autor darauf, bin ich direkt angefixt.

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