LGBTQIA+ Bücher: 12 Lesetipps im Zeichen des Regenbogens

Der „Pride“ Monat Juni ist zuende gegangen, und passend hat am 30.6. der deutsche Bundestag endlich per Gesetz klar gemacht, was längst fällig war: In Deutschland gilt jetzt die Ehe für alle, ganz egal, ob es sich um Paare gleichen oder verschiedenen Geschlechts handelt. Ich finde das gut.

Was ich auch schön fände, wäre, wenn auch in der Literatur Paare und Familien aus allen Farben des Regenbogens immer selbstverständlicher würden. Da ist nach wie vor viel Arbeit zu leisten. Es gibt immer mehr LGBTQIA+-Romane, aber die werden eben als eigenes Genre gesehen, und nicht einfach nur als ganz normaler Roman oder Krimi oder Liebesgeschichte etc.

Immerhin gibt es inzwischen aber wenigstens eine steigende Zahl von Büchern, in denen Regenbogenmenschen vertreten sind oder die Hauptrolle spielen. Vor allem in letzter Zeit kommen da viele YA-Bücher aus den USA zu uns rübergeschwappt und klären nicht nur auf, sondern sind wunderbar geschrieben, unterhaltsam und berührend.

Anlässlich von #pride und #ehefueralle und sowieso und überhaupt stelle ich euch hier mal 12 Regenbogenbücher vor, die ich gelesen und sehr gemocht habe:

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Rezension: „Die Überfahrt“ von Mats Strandberg

Die Überfahrt von Mats StrandbergTitel: Die Überfahrt
Autor: Mats Strandberg
Sprache: Deutsch
aus dem Schwedischen übersetzt von: Antje Rieck-Blankenburg
Format: Hörbuch
Sprecher: David Nathan
Verlag: Argon
erschienen: 24.05.2017
Länge: 16:04 Std., ungekürzt

Das Hörbuch gibt es als Download bei audible.de, und zwar HIER. Es kostet im Flexi-Abo € 9,95 (regulärer Preis € 19,95 ). Eine Hörprobe findet ihr ebenfalls auf der Produktseite von Audible.

Inhaltsangabe:

Die Passagiere an Bord der schwedischen Ostseefähre Baltic Charisma wollen vor allem eins: sich amüsieren, und zwar um jeden Preis. Ob sie nach der Liebe ihres Lebens suchen oder vor den Dämonen ihres Alltags fliehen – die Nacht ist lang, und der Alkohol fließt reichlich. In dem ganzen Trubel bleiben die beiden dunklen Gestalten unbemerkt, die sich übers Autodeck an Bord schleichen: eine Mutter und ihr Kind. Mit ihnen betritt ein uraltes Grauen das Schiff, und es wird zur tödlichen Falle…

Zum Hörbuch:

Ihr wisst, dass ich eine Schwäche für Hörbücher habe, in der es um Zombies geht. Vampire finde ich auch nicht übel, und „Die Überfahrt“ des Schweden Mats Strandberg bietet blutrünstige Wesen, die eine Kombination aus beidem sind. Gelesen wird das Ganze auch noch von David Nathan, und die Vergleiche mit Stephen King aus anderen Kritiken fachen meine Neugierde an. Also hopp und an Bord der Fähre Baltic Charisma.

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Englische Hörbuch-Neuerscheinungen im Juni 2017

Gruseliges von Stephen King, Komisches von Kevin Hart, Fantastisches von Terry Brooks, Spannendes von Fiona Barton… auf dem Hörbücher-Blog von audible stelle ich euch 13 tolle neue englische Hörbücher für den Juni vor.

Zum Artikel auf dem Hörbücher-Blog geht es hier entlang!

„Sherlock“ Staffel 4, Folge 2: „Der lügende Detektiv“ – eine Jubelkritik

Englischer Trailer zu „The Lying Detective“

Vom sterbenden zum lügenden Detektiv

Meine Lieblingsfolge der 4. Staffel von „Sherlock“ beruht – wie der Titel sehr unverhohlen andeutet – auf der Originalgeschichte „The Dying Detektiv“ (Der Detektiv auf dem Sterbebett). Wer’s nicht mehr parat hat: Arthur Conan Doyle lässt darin Sherlock Holmes vortäuschen, schwerkrank im Sterben zu liegen. Er schickt den besorgten Dr. Watson zu einem Spezialisten für exotische Krankheiten, um diesen herzuholen. Culverton-Smith – so der Name – kommt in die Baker Street und gesteht dem sterbenden Detektiv, ein Mörder zu sein und Sherlock Holmes mithilfe einer präparierten Schachtel vergiftet zu haben. Dr. Watson, der sich hinter dem Bett versteckt hat, springt hervor und macht Culverton-Smith dingfest. Holmes gesteht Watson daraufhin, die Krankheitssymptome nur vorgetäuscht zu haben.

Steven Moffat, Autor dieser Episode, hat die Originalzutaten genommen und sie zu einer gewieften, unterhaltsamen, verwirrenden, cleveren und teils düsteren Folge neu arrangiert, ohne den Ursprung aus den Augen zu verlieren. Das macht allen Sherlock Holmes Fans Freude: Wer den ACD Canon schon auswendig kennt, wird mit Überraschungen belohnt. Neulinge bekommen einfach eine tolle Geschichte zum Knobeln.
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Sherlock Staffel 4, Folge 1: „Die sechs Thatchers“ – eine Manöverkritik

Ich habe mir jetzt lange genug auf die Zunge gebissen, Leute. Schon Anfang Januar lief die 4. Staffel von „Sherlock“ in England und war seither in etlichen anderen Ländern sowie über Streaming-Dienste schaubar. Aber weil die drei neuen Folgen in Spielfilmlänge jetzt erst (warum jetzt erst?!) auf Deutsch im Free TV laufen, habe ich mich zurückgehalten. Jetzt ist Schluss. Denn wenn ihr „The Six Thatchers / Die sechs Thatchers“ jetzt immer noch nicht gesehen habt (warum nicht?!) und ich euch mit diesem Artikel spoilere, dann seid ihr wirklich selbst Schuld.

Eins vorab: Ich kenne bereits die gesamte Staffel 4, und meine Meinung über die einzelnen Folgen wird natürlich von der Gesamtsicht auf die Staffel beeinflusst. Ich werde mich in meinen Postings trotzdem nur auf die jeweilige Folge beziehen und euch nicht über darüber hinaus spoilern.

Genug Vorgeplänkel. The Game is on!

Unwucht im Timing

„Die sechs Thatchers“ ist nicht meine Lieblingsfolge der Staffel (Das ist „Der lügende Detektiv“, aber dazu an anderer Stelle mehr). Beim ersten Schauen kommt mir vieles gehetzt und vom Timing her unausgewogen vor. Der Anfang wirbelt an einem vorbei, so dass man kaum Zeit zum Mitdenken hat. Vor allem Rosie’s Geburt geht mir viel zu schnell. Alles wirkt wie Bruchteile von dem, was ich erwartet hatte.
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Rezension: „Solitude“ (Dimension Space #1) von Dean M. Cole

Solitude von Dean M. ColeTitel: Solitude
Autor: Dean M. Cole
Serie: Dimension Space #1
Format: Hörbuch
Sprache: Amerikanisch
Sprecher: R.C. Bray, Julia Whelan
Verlag: CANDTOR Press
erschienen: 03.04.2017
Länge: 08:50 Std., ungekürzt

Das Hörbuch ist als Download bei audible.de erhältlich, und zwar HIER. Es kostet im Flexi-Abo € 9,95 (regulärer Preis € ). Eine Hörprobe findet ihr auf der Produktseite von Audible.

Inhaltsangabe:

Can humanity’s last two unite? Separated by the gulf of space, the last man and woman of the human race struggle against astronomical odds to survive and unite.

Army Aviator Vaughn Singleton is a highly intelligent, lazy man. After a last-ditch effort to reignite his failing military career ends horribly, Vaughn becomes the only human left on Earth.

Stranded alone on the International Space Station, Commander Angela Brown watches an odd wave of light sweep across the planet. Over the next weeks and then months, Angela struggles to contact someone on the surface, but as she fights to survive aboard a deteriorating space station, the commander glimpses the dark underpinnings of humanity’s demise.

Zum Hörbuch:

Der letzte Mann allein auf der Erde, ide letzte Frau ebenso allein auf der ISS – und keiner weiß vom anderen. Das fühlt sich spontan an wie „Der Marsianer“ trifft „I Am Legend“. Dass der männliche Sprecher des Hörbuchs, R.C. Bray, auch Mark Watney im „marsianer“ seine Stimme lieh, verstärkt den Eindruck noch. Und tatsächlich gibt es Ähnlichkeiten.
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Englische Hörbuch-Neuerscheinungen im Mai 2017

In Sachen englische Hörbücher ist der Mai vor allem ein Spannungsgarant: Paula Hawkins, Sarah Lotz, Dennis Lehane und weitere Thriller-Autoren legen nach, und auch im Weltall geht es mit dem neuen „Alien“-Hörspiel aufregend weiter. Außerdem: ein englischer Kinderbuchklassiker, ein Zombie-Prequel, eine Othello-Nacherzählung und weitere ungewöhnliche Titel.

Zum Artikel „Englische Hörbuch-Neuerscheinungen im Mai 2017“ auf dem Hörbücher-Blog geht’s hier.

Neues auf dem Audible Blog: „American Gods“

Am 30. April ist in den USA die Serienverfilmung von Neil Gaiman’s Kultroman „American Gods“ angelaufen. Seit dem 1. Mai können wir die 8-teilige Serie auch bei uns gucken, immer montags, auf Deutsch und im amerikanischen Original, bei Amazon Prime.

Die Serie ist eine visuelle und kognitive Herausforderung. Wer keine Ahnung hat, worum es geht und welche mythologischen Figuren sich hinter Mr. Wednesday & Co. verstecken, wird nur denken: „Was zur Hölle IST das?!“
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Rezension: „Ragdoll“ von Daniel Cole

Ragdoll von Daniel ColeTitel: Ragdoll
dt. Titel: Ragdoll- Dein letzter Tag
Autor: Daniel Cole
Sprache: Englisch
Format: Hörbuch
Sprecher: Andrew Wincott
Verlag: Orion Publishing Group Ltd.
erschienen: 09.02.2017
Länge: 13:22 Std., ungekürzt

Das Hörbuch gibt es als Download bei audible.de, und zwar HIER. Es kostet im Flexi-Abo € 9,95 (regulärer Preis € 22,95 ). Eine Hörprobe findet ihr ebenfalls auf der Produktseite von Audible.

Inhaltsangabe:

A body is discovered with the dismembered parts of six victims stitched together like a puppet, nicknamed the ‚ragdoll‘ by the press.

Assigned to the shocking case are Detective William ‚Wolf‘ Fawkes, recently reinstated to the London Met, and his former partner, Detective Helen Baxter. The Ragdoll Killer taunts the police by releasing a list of names to the media and the dates on which he intends to murder them. With six people to save, can Fawkes and Baxter catch a killer when the world is watching their every move?

Zum Hörbuch:

„Ragdoll“, das inzwischen auch auf Deutsch erschienen ist und ziemlich gehypt wird, hatte ich schon auf dem Radar, als im Februar das englische Hörbuch erschien. Da haben mich hier noch alle gefragt, was ich denn da lese, und wer Daniel Cole denn sein soll. Nun, inzwischen wisst ihr es wohl.

Mich haben vier Dinge gereizt, „Ragdoll“ zu hören: der Klappentext, das Setting in meiner Lieblingsstadt, der Sprecher und die Tatsache, dass der Autor Screenwriter ist. Wollen wir schauen, was daraus geworden ist?

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Rezension: „Fuchsteufelsstill“ von Niah Finnik

Fuchsteufelsstill von Niah Finnik
Copyright: Ullstein Verlag

 

Titel: Fuchsteufelsstill
Autor: Niah Finnik
Sprache: Deutsch
Format: eBook/Taschenbuch
Verlag: Ullstein fünf
erschienen: 07.04.2017
Länge der Printausgabe: 304 Seiten

 

 

 

 

 

 

Rot verdirbt ihr den Tag. Nur Blau kann dann helfen. Und wenn ihre sorgsam getaktete tägliche Routine sich nur ein bisschen verschiebt, schlägt ihr der Fuchs seine Klauen in den Nacken.

Angst. Das ist das Gefühl, das Juli durchs Leben begleitet. Juli, die ohnehin schon mit einer besonderen Neuropsychologie zu kämpfen hat: Sie hat das Asperger-Syndrom, eine Autismus-Spektrum-Störung. Das bedeutet, dass sie die Welt anders wahrnimmt, und aus dieser ungewöhnlichen Ich-Perspektive wird „Fuchsteufelsstill“  aus dem Ullstein fünf-Verlag erzählt.

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